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2021 / 11.Jan: Kishido-Challenge: virtuelle Reise nach Japan

 

Gemeinsames Training im Dojo ist in der nächsten Zeit noch nicht möglich, doch bis es wieder soweit ist, halten wir uns trotzdem fit. Zu Fuß und mit dem Fahrrad versuchen wir bis zum Ende der Osterferien eine Strecke von 12608 km zurückzulegen, das entspricht der Entferung von unserem Dojo in Hochstetten bis nach Tokio.


Hier könnt ihr sehen, wie weit wir bis jetzt gekommen sind:

Start: 4.1.2021 Am Nebenbruch 5, Hochstetten
 

10.1. Woche 1
Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg wurden durchquert. Am Samstag haben wir (virtuell natürlich) bei Frankfurt die Oder überschritten und sind in Polen angekommen. Wir haben beeindruckende 992 km zurückgelegt und waren am Sonntagabend kurz davor, ein Stück südlich von Danzig die Weichsel zu überqueren. Über 30 Jiu Jitsuka sind mit auf der Reise.

 

17.1. Woche 2
Durch die russische Exklave Kaliningrad, Litauen und Lettland ging die Reise in der zweiten Woche. Wir befinden uns in Russland und nähern uns Moskau. 2042 km wurden seit dem Start gemeldet, 38 Mitglieder der Abteilung beteiligen sich an der Aktion.

 

24.1. Woche 3
Moskau wurde erreicht (2335 km von Hochstetten entfernt). Von dort aus ging es weiter durch die Städte Wladimir und Nischni Nowgorod. In Nischni Nowgorod trafen wir auf die Wolga, der wir nach Osten folgen. 2939 km wurden bereits gemeldet, 44 Kishidos sind mittlerweile dabei.

 

31.1. Woche 4
Weiter ging es an der Wolga entlang, die wir schließlich überquerten. Von der Stadt Kasan nach Osten bis zum mittleren Ural kamen wir bis Ende Januar. Mehr als ein Viertel der Gesamtstrecke ist geschafft: 3818 km!

 

7.2. Woche 5
Mit der Überquerung des Urals gleich zu Beginn der Woche haben wir Europa verlassen und Asien erreicht. Durch das südliche Sibirien geht die Reise weiter, zwischenzeitlich führte der Weg ein Stück durch das nördliche Kasachstan. Am Ende von Woche fünf lag die die Millionenstadt Omsk auf unserem Weg. 4990 km sind wir inzwischen von Hochstetten entfernt.

 

14.2. Woche 6
Weiter durch Sibirien, immer Richtung Osten, wurden in der sechsten Woche 857 km zurückgelegt. Am Donnerstag liefen wir durch Nowosibirsk und über den Fluss Ob. Zwei Tage später haben wir südlich von Tomsk die Tom, einen Nebenfluss des Ob, überquert. 5847 km beträgt inzwischen die zurückgelegte Strecke.

 

21.2. Woche 7
Die Hälfte ist geschafft! Am 18.2. wurde der Sechstausenddreihundertvierte Kilometer gemeldet. Ansonsten haben wir auf unserm Weg nach Osten die Städte Atschinsk, Krasnojarsk und Kansk durchquert. Am Ende Woche waren wir bei Kilometer 6824.

 

28.2. Woche 8
In der achten Woche unserer Reise bog der Weg nach Südosten ab und führte uns nach Irkutsk und an den zugefrorenen Baikalsee. Damit haben wir den fernen Osten erreicht und bewegen uns weiter Richtung Pazifik. 7888 km wurden bis Ende des Monats Februar gemeldet.

 

7.3. Woche 9
1473 km wurden in einer Woche zurückgelegt, das ist der bisher höchste Wert! Aufgrund des frühlingshaften Wetters wurden etliche längere Radtouren unternommen. Unsere virtuelle Reise führte uns entlang der Amur-Fernstraße zunächst Richtung Nordosten, dann wieder nach Südosten. Dabei haben wir uns etwa parallel zum Fluß Amur bewegt, der hier die Grenze zwischen Russland und China bildet. 9361 km wurden seit dem Start zurückgelegt, mehr als zwei Drittel des Weges sind geschafft.

 

14.3. Woche 10
Immer noch entlang der Amur-Fernstraße ging es in Woche 10 weiter Richtung Südosten. Ein paar kleinere Orte wurden passiert, die Flüsse Seja und Bureja überquert (beides Zuflüsse des Amur). Am Dienstag hatten wir drei Viertel der Gesamtstrecke geschafft. Das stürmische und verregnete Wochenende bremste das Wandertempo jedoch deutlich aus, 526 km wurden in dieser Woche zurückgelegt, 9887 km war der Stand am Sonntagabend.

 

21.3. Woche 11
Gleich zu Beginn der 11. Woche wurde die 10.000 Kilometer-Marke erreicht. Danach ging es zügig weiter: Bei Kilometer 10.247 überquerten wir den Amur bei Chabarowsk, das ist noch vor Wladiwostok die größte Stadt im russischen fernen Osten. Entlang des Amurs reisten wir nach Nordosten, dann abbiegend nach Osten durch das Sichote-Alin-Gebirge (die Heimat des Amur-Tigers!) bis zur Pazifik-Küste, die wir am Sonntagabend erreichten. Dort gingen wir an Bord der Fähre, die uns über das Japanische Meer zunächst zur russischen Insel Sachalin bringen wird. 10.903 km wurden in den elf Wochen virtueller Reise insgesamt zurückgelegt.

 

28.3. Woche 12
Innerhalb eines Tages wurde die Insel Sachalin überquert und wir setzten nach Hokkaido über. 79 Tage nach dem Start erreichten wir die nördliche Hauptinsel Japans, die wir in drei Tagen von Norden nach Süden durquerten. Inzwischen befinden wir uns auf der größten japanischen Insel Honshu. Durch die Großstädte Morioka und Sendai, beide mit sehenswerten Ruinen von Samurai-Burgen, wanderten wir in Woche 12 bis nach Fukushima. Durch die Nuklearkatstrophe von 2011 im 60 km südöstlichen gelegenen gleichnamige Kraftwerk, gelangte der Name Fukushima zu trauriger Berühmtheit. Die Stadt selbst war jedoch vom Tsunami kaum betroffen. Auf unserem Weg nach Süden haben wir die eisigen Temperaturen Sibiriens längst hinter uns gelassen und sind jetzt mit der von Süden nach Norden fortschreitenden japanischen Kirschblüte zusammengetroffen. Hanami, das „Blüten betrachten“ ist eine wichtige Tradition in Japan. In Fukushimas Hanamiyama-Park können wir dieses Schauspiel in voller Pracht genießen, wenn auch, wie die ganze Reise, natürlich nur virtuell. 1452 km wurden in der 12. Woche gemeldet, 12.355 km beträgt die zurückgelegte Gesamtstrecke. Nur noch 253 km trennen uns von Tokio!

 

29.3.2021 19:15 Uhr, Ankunft in Tokio!!!

 

Kishidos auf dem Weg nach Tokio :-)

 

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