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2015 / 13.Dez: Dritter Schwarzgurt für den Kishido TVH

Am 3. Advent kamen insgesamt neun Prüflinge mit ihren Trainingspartnern nach Mülheim an der Ruhr zur Dan-Prüfung beim Bujindo e.V..

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Am 3. Advent kamen insgesamt neun Prüflinge mit ihren Trainingspartnern nach Mülheim an der Ruhr zur Dan-Prüfung beim Bujindo e.V.. Dieses Mal trat vom Kishido TVH Christopher Sutter an, um seine Prüfung zum 1. Dan abzulegen.

 

Zusammen mit seinem Partner Stefan Misko zeigte er zunächst die erste und zweite Kata und danach sein Prüfungsprogramm bestehend aus 127 Grund- und Abwehrtechniken. Im Anschluss folgte noch der „Kreis“ mit einer Demonstration von Abwehrtechniken gegen mehrere Angreifer.

 

Die Monate lange intensive Vorbereitung zahlte sich aus. Christopher konnte die hochrangige Prüfungskommission bestehend aus Dieter Lösgen 10. Dan, Josef Djakovic 8. Dan und Dieter Mäß 8. Dan mit seiner Leistung überzeugen, so dass er zum Schluss zufrieden seine Urkunde und seinen Gürtel in Empfang nehmen konnte.

 

Christopher ist seit 2007 Mitglied im Kisihido und seit 2010 Co-Trainer in den Kindergruppen donnerstags. Seit Herbst 2012 leitet er das Kindertraining der Mittelstufe und hat im letzten Jahr seine Trainer-C Lizenz erworben. Mit Christopher hat der Kishido nun insgesamt vier Dan-Träger und kann damit auf eine erfolgreiche Ausbildung in der Jiu Jitsu Abteilung in den letzten Jahren zurückblicken.

 

Wir wünschen unserem neuen Dan-Träger alles Gute auf dem weiteren Weg und viel Spaß beim gemeinsamen Training.

 

A. Wiemer


Prüflinge und Prüfer der Dan-Prüfungen am 13.12.2015 in Mülheim

 

Christopher Sutter (Mitte) mit Partner Stefan Misko (links) und Cheflehrer Achim Wiemer

 

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2015 / 05.Dez: Auftritt bei der Nikolaus-Sportgala

Zum vierten Mal veranstaltete der TVH am 5.12.2016 seine große Nikolaus-Sportgala in der Grundschulsporthalle Hochstetten ...

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Zum vierten Mal veranstaltete der TVH am 5.12.2016 seine große Nikolaus-Sportgala in der Grundschulsporthalle Hochstetten, selbstverständlich wieder mit Beteiligung der Jiu Jitsu-Abteilung.

 

Den ersten Teil der Gala bestritten die jüngeren TVH Kinder aus den Abteilungen Turnen und Tennis. Kurz vor der Pause gab es den mittlerweile schon traditionellen Übungsleitertanz. Immerhin drei mutige Kishidos hatten sich zur Teilnahme bereitgefunden.

 

In der Pause kam der von den Kleinen mit Spannung erwartete Nikolaus und es gab Kuchen und Torten in großer Auswahl.

 

Danach wurde es für die Kishido-Teams ernst. Zum ersten Mal zeigten das Kinder- und das Erwachsenenteam ihre Meisterschaftschoreographie vor Publikum.
Beide Teams konnten im „Ernstfall“ deutlich über die im Training gezeigte Leistung hinauswachsen und mit ihrer teils spektakulären Show die Zuschauer begeistern. So besteht die berechtiget Hoffnung, dass die 12 Kinder und die 10 Erwachsenen mit ihren Team-Programmen auch bei den Meisterschaften des Deutschen Jiu Jitsu Bundes DJJB am 1. Mai 2016 gut abschneiden werden.

 

Nach den Jiu Jitsuka kamen noch die Tanzgruppe, Zumba und die Geräteturner an die Reihe, ihr Können zu demonstrieren. In den Pausen zwischen den Auftritten wurden jugendliche Vereinsmitglieder für besonderes Engagement geehrt. Aus der Jiu Jitsu-Abteilung waren es in diesem Jahr drei neue Helfer in den Kindergruppen. Paula Jaki wurde für ihren Einsatz als Co-Trainerin im Kinder-Teamtraining geehrt, Anna-Sophie Elsner als Helferin in der Kinder-Anfängergruppe und Sophie Lehmann als Helferin in der Kindergruppe Donnerstag II.

 

Insgesamt war es wieder eine sehr vielseitige und abwechslungsreiche Gala, sodass das Publikum einen guten Eindruck von dem breiten Spektrum bekam, dass der TVH zu bieten hat.

 

I. Bartnick


Kinderteam

 

Erwachsene: "Märchenhaftes Jiu Jitsu"

 

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2015 / 26.Nov: Gewaltpräventionskurs

„Nicht mit mir!“ – so lautete das Motto an sechs Nachmittagen im Oktober und November in der Gymnastikhalle. 16 TVH-Kinder zwischen sieben und zehn Jahren ...

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„Nicht mit mir!“ – so lautete das Motto an sechs Nachmittagen im Oktober und November in der Gymnastikhalle. 16 TVH-Kinder zwischen sieben und zehn Jahren nahmen am Gewaltpräventionskurs des Kishido-TVH teil, nicht nur junge Jiu Jitsuka sondern auch Kinder aus den Abteilungen, Turnen, Tennis und Handball.

 

Am ersten Nachmittag wurde zunächst über Gewalt gesprochen: Was ist Gewalt? Welche Arten gibt es? Welche Gewalterfahrungen haben die Kinder z. B. in der Schule schon gemacht? Als Schutz vor Gewalt lernten die Kinder das Ampelprinzip des Gewaltpräventionsprogramms „Nicht mit mir“ des Deutschen Ju Jutsu-Verband DJJV kennen. Grün steht für Gewaltprävention. Die bedrohliche Situation wird rechtzeitig erkannt und vermieden, sodass man gar nicht erst in Gefahr gerät. Gelb steht für Selbstbehauptung. Durch selbstsicheres Auftreten und Deeskalation wird ein Ausbruch von Gewalt verhindert. Rot steht für Selbstverteidigung. Sie ist das letzte Mittel und wird nur angewandt, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Bei den Selbstverteidigungstechniken wird zudem zwischen „Schulhof-“ und „Ernstfalltechniken“ unterschieden. Nur im echten Notfall darf der Angreifer verletzt werden.
„Nein sagen“, „Nicht mit Fremden mitgehen“, „Notwehr ist erlaubt“, „Helfen und Hilfe holen ohne sich selbst in Gefahr zu bringen“, und „Rettungsinseln“ waren weitere Schwerpunkte des Kurses. Auch das Thema sexueller Missbrauch wurde mit Hilfe von Geschichten und Gesprächen kindgerecht behandelt.

 

Am letzten Kurstag wurde das Gelernte noch einmal wiederholt und geübt. Verschiedene gefährliche Situationen wurden besprochen und in Rollenspielen nachgestellt. Selbstbewusste Haltung und der Einsatz der Stimme wurden noch einmal trainiert. Für einen ganz besonderen Abschluss des Kurses bekamen die beiden Kursleiterinnen Ines Bartnick und Paula Jaki Unterstützung von Falko Fiedler-Henkel, der sich, ausgerüstet mit einem Schutzanzug, den Kindern als Angreifer entgegenstellte. Niemand ließ sich von dem 1,90 m großen „bösen Mann“ einschüchtern, es wurde geschrien, getreten, geschlagen, Griffe gelöst und gesprengt und nach erfolgreicher Befreiung blitzschnell eine sichere Rettungsinsel aufgesucht. Denn wenn es einmal so weit kommt, dass man sich tatsächlich körperlich wehren muss, so sollte dies unbedingt mit aller Entschlossenheit geschehen.
Am Ende konnten alle Teilnehmer zu Recht stolz auf ihren Lernerfolg sein und ihre Teilnahmeurkunde entgegen nehmen.

 

I. Bartnick


Die Teilnehmer des „Nicht mit mir“-Kurses mit Kursleiterin Ines Bartnick und Falko Fiedler-Henkel

 

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2015 / 21.Nov: Gürtelprüfung

Anders als bei den letzten Kyu-Prüfungen stellten sich am vergangen Samstag nur 11 Schüler den beiden Prüfern ...

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Anders als bei den letzten Kyu-Prüfungen stellten sich am vergangen Samstag nur 11 Schüler den beiden Prüfern Carsten Kruhs 4. Dan und Achim Wiemer 3. Dan, um den nächsthöheren Gürtelgrad zu erreichen.

Leider war der Beginn alles andere als erfreulich, denn der erste Prüfling verletzte sich bei der Vorführung seines Prüfungsprogramms durch ein Missgeschick so schwer am Knie, dass er notärztlich versorgt werden musste. Der gesamte Kishido TVH wünscht Martin gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Nach dieser unvorhergesehenen Zwangspause schafften es aber die restlichen Prüflinge sich wieder auf ihr Prüfungsprogramm zu konzentrieren und eine gute Leistung zu zeigen.

Die drei Prüflinge zum Gelbgurt meisterten ihren ersten Schritt im Jiu Jitsu souverän. Hier zeigte sich der Lohn der intensiven und guten Vorbereitung der letzten Monate besonders bei Björn Eichler.

Die beiden Prüflinge aus den Kindergruppen, die aus terminlichen Gründen nicht im Sommer an der Prüfung teilnehmen konnten, lieferten ebenfalls gute Leistungen ab. Linus Hoffmann schaffte es in der Prüfung über seine Trainingsleistungen hinaus zu wachsen und sich deutlich zu verbessern.

 

Im Vergleich zur letzten Prüfung steigerten sich insgesamt auch die Prüflinge ab Grün-Gurt bei ihrer Darbietung der Kata Techniken. Es konnten hier doch wesentliche Vorschritte hinsichtlich des notwendigen Rhythmus und der Harmonie mit dem Partner festgestellt werden. Gerade unter dem Aspekt, dass es für zwei der angetretenen Jiu-Jitsuka nur noch eine interne Prüfung (zweiter Streifen zum braunen Gürtel) gibt, ist es notwendig diesem Programmteil auch für die nächsten Prüfungen nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Anforderungen bei den danach anstehenden Prüfungen vor dem Dan-Kollegium des DJJB sind nicht zu unterschätzen.

 

Nach den abschließenden Abwehrtechniken gegen mehrere Angreifer (Kreis) und der Beratung der Prüfer konnten alle Prüflinge ihre verdiente Urkunde in Empfang nehmen und beim traditionellen anschließenden Essen die Erlebnisse und die daraus folgenden Konsequenzen diskutieren.

Die beste Leistung des Tages zeigte Severin Heckele bei der Prüfung zum ersten Streifen am braunen Gürtel.

Ich bedanke mich bei dem Gastprüfer Carsten Kruhs für seinen Einsatz. Ebenso danke ich unsere Abteilungsleiterin Ines Bartnick für die organisatorische Vorbereitung und wünsche allen Prüflingen weiterhin viel Erfolg und Spaß beim gemeinsamen Training.

 

A. Wiemer

 

gelb     weiß-orange  
  • Björn Eichler
  • Florian Kohlbrenner
  • Norbert Lehmann
 
  • Linus Hoffmann
orange   blau
  • Leonard Hoffmann
 
  • Ramona Ring
braun   braun 1. Streifen    
  • Florian Roll
 
  • Ines Bartnick
  • Severin Heckele

 

Die Prüflinge und Prüfer der Jiu-Jitsu Kyu Prüfung im November 2015

 

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2015 / 17.Okt: Trainerausflug

Fünf Trainer des Kishido waren am Samstag, den 17.10.2015 unterwegs, um ihre Fähigkeiten abseits des Kampfsports zu ergründen.

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Fünf Trainer des Kishido waren am Samstag, den 17.10.2015 unterwegs, um ihre Fähigkeiten abseits des Kampfsports zu ergründen. Heute stand das Klettern in der Kletterhalle „The Rock“ an. Es war das Weihnachtsgeschenk der Abteilungsleitung an alle Trainer, das nach langer Terminsuche nun endlich umgesetzt werden konnte.

 

In der Halle angekommen zwängten wir uns in die furchtbar engen Kletterschuhe (was uns die Vorteile unseres barfuß-Sports bewusst werden ließ) und wir warteten gespannt auf den Start unseres Kurses.
In zwei Gruppen aufgeteilt, begann der Kletterspaß recht bald. Nach dem wichtigen Erlernen der Sicherungsknoten, die für viele die weitaus größere Herausforderung darstellten, konnte es endlich losgehen.

 

Bei manchen Gewichtsunterschieden fiel das Sichern des kletternden Partners schon mal schwer. Kurze Ausflüge in die Lüfte blieben dabei aber eher die Ausnahme. So wurde eine Route nach der anderen bis teilweise ganz oben erklommen, um sich anschließend entspannt wieder hinab zu seilen.
Die positive Stimmung mit der guten Laune gemischt, erweckte (beinahe) den Anschein eines fröhlichen Familienausfluges zweier Eltern mit ihren drei Kindern. So schreckten „Eltern“ wie „Kinder“ auch vor schwierigen Kletterrouten nicht zurück und meisterten diese meist ohne zu Schummeln!

 

Nach zwei intensiven Stunden des Erklimmens selbst höchster „Gipfel“, ging auch uns erfahrenen Bodenkämpfern langsam das „Fingerspitzengefühl“ (die Kraft in den Händen und Armen) verloren.

 

So beschlossen wir, diesen anstrengenden Tag mit einer wohlverdienten Stärkung abzurunden. Im Rheinblick genossen wir ein herzhaftes Mittagessen, geschmückt mit ausgelassenen Unterhaltungen. Als der Nachtisch leider keinen Platz mehr in unseren vollgeschlagenen Bäuchen zu finden schien, strichen wir diesen kurzer Hand und machten uns alle glücklich und zufrieden auf den Weg ins Auto, damit „Papa“ uns zurück fahren konnte.

 

Also ein absolut gelungener Tag, bei dem wir Kampfsportler auch andere Seiten an uns kennenlernen durften. Der Trainerausflug 2015 hat großen Spaß gemacht!


Die Pläne für 2016 stehen schon ;-)

 

F. Roll


 

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2015 / 12.Aug: Ortsranderholung beim Kishido-TVH

„Stopp!“, „Lassen Sie mich los!“ - laute Schreie auf dem TVH-Gelände! Ein Überfall? Nein, 19 Kinder der AWO-Ortsranderholung zu Besuch

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„Stopp!“, „Lassen Sie mich los!“ - laute Schreie auf dem TVH-Gelände! Ein Überfall? Nein, 19 Kinder von der AWO-Ortsranderholung zu Besuch bei der Jiu Jitsu-Abteilung.

 

Wie schützt man sich am besten vor Gewalt? Dies war Thema am Nachmittag des 12.8.2015. Die beiden Kishido-Kindertrainer Ines Bartnick und Martin Hoffmann hatten aus Elementen des „Nicht mit Mir“ -Gewaltpräventionsprogramms des Deutschen Ju Jutsu Verbands eine abwechslungsreiche Spiel-, Lern- und Trainingseinheit für die Kinder zusammengestellt.

 

Die beste Lösung mit Gewalt umzugehen, ist natürlich das Erkennen und Vermeiden gefährlicher Situationen, sodass es überhaupt gar nicht erst zu Gewalt kommen kann. Symbolisiert wird dieser Bereich der Prävention durch die grüne Ampel. Indem Kinder zum Beispiel in Gruppen zur Schule laufen und mit den Eltern sichere Wege aussuchen, kann die Gefahr von Gewalt auf dem Schulweg verringert werden. Ganz wichtig ist es außerdem zu wissen, das war auch den 19 Kindern an diesem Nachmittag klar, dass man nie mit Fremden mitgehen darf und auch mit Bekannten nur nach Absprache mit den Eltern. Aber wie erkennt man eigentlich einen gefährlichen Menschen?

 

Sieht ein böser Mensch immer so aus? Natürlich nicht!

 

Die Kinder malten mit Eifer richtig fiese Gestalten, aber selbstverständlich wussten alle, dass man böse Menschen eben nicht unbedingt am Aussehen erkennen kann. Daher ist immer Vorsicht geboten.

 

Kommt es trotzdem zu einer gefährlichen Situation, sollte man alles daran setzen, sich zu behaupten und der Gefahr zu entkommen. Mit dem „Maus-und-Löwe“- und dem „Stopp“-Spiel lernten die Kinder auf ihre Körpersprache zu achten und ihre Stimme einzusetzen, um nicht so leicht zum Oper zu werden. Auch Fluchtmöglichkeiten und Hilfe holen wurden besprochen und geübt. Dieser Teil wird durch die gelbe Ampel angezeigt.

 

Aber trotz aller Vorsicht kann es auch einmal so weit kommen, dass man sich tatsächlich körperlich wehren muss. Die rote Ampel steht für die Selbstverteidigung. Die Kinder lernten ein paar einfache Techniken, um sich zu wehren. Wenn ein Angreifer schlägt, muss man besonders den Kopf schützen. Durch schmerzfreie Schlägen mit Luftballons durften die Kinder partnerweise ausprobieren, ob mit dem „Helm-Block“ der Schutz auch richtig funktioniert. Dann wurde eine Befreiung gegen Packen der Handgelenke geübt. Diese ersten Übungen gehörten zu den „Schulhof-Techniken“, da sie dem Angreifer keinen Schaden zufügen. Für den absoluten Ernstfall, wenn echte Gefahr droht, wurden auch noch das Schlagen und der Tritt zwischen die Beine des Angreifers trainiert.

 

Laut schreien und mit aller Kraft zuschlagen: Zur Selbstverteidigung im Ernstfall erlaubt!

 

 

Mit einem abschließenden „Schrei-Kreis“, bei dem jedes Kind noch mal so richtig laut werden durfte, endete der Nachmittag. Nach intensiven und anstrengenden zweieinhalb Stunden machten sich die Kinder erschöpft aber bestimmt auch mit etwas gestärktem Selbstvertrauen auf den Heimweg.

 

I. Bartnick

 

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2015 / 24.Jul: Kishido Jugendzeltlager

Als sich am Freitag den 24.07. gegen 17:00 Uhr 18 Kinder und Jugendliche sowie fünf Betreuer an der Beachanlage des TVH trafen, um das Lager für drei Tage aufzuschlagen, ahnte noch

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Als sich am Freitag den 24.07. gegen 17:00 Uhr 18 Kinder und Jugendliche sowie fünf Betreuer an der Beachanlage des TVH trafen, um das Lager für drei Tage aufzuschlagen, ahnte noch niemand, welche Erfahrungen uns allen bevorstehen würden…
Bei Spiel und Spaß stieg die Stimmung in der Sommerwärme rasch an. Der eigens aufgebaute Pool und das große Trampolin sorgten für große Freude. Mit Unterstützung der Eltern konnten rasch die Übernachtungslager aufgestellt werden.

 

Während der anschließenden Volleyball- und Tischtennis-Spiele bahnte sich in der immer schwüler werdenden Hitze das große „Unheil“ an…
Die Teilnehmer sandelten nichtsahnend im Beachvolleyballfeld oder bespritzten sich gegenseitig mit Wasser aus Schlauch und Pool. Die Betreuer richteten das Lagerfeuer in der großen Feuerschale an und bereiteten das Abendessen mit Rohkost, Obst, Pizzaschnecken und nicht zuletzt Stockbrot vor. Als sich die Flammen dann endlich ihren Weg in die Höhe suchten versammelten sich alle im Kreis um das Feuer, mit Stöcken und Hunger bewaffnet, um den ersten, anstrengenden Tag ausklingen zu lassen. Als nach und nach auch die Kinder die Gefahr witterten und immer wieder auf kurze sichtbare Erscheinungen des „Ungeheuers“ (Gewitters) hinwiesen, machte sich ein generelles Unwohlsein im Lager breit. Es pfiff gewaltig, ringsherum wurde an Zelten gerüttelt und Flammen verwirbelt. Man fragte sich, woher das kam und vor allem, was als nächstes kommen sollte.
Doch die unerbittliche Abenteuerlust mancher Teilnehmer konnte durch das anfängliche, zögerliche Auftreten des Ungeheuers nur wenig gemindert werden. So beschloss es, schwere Geschütze aufzufahren, sodass es immer stärker und heller zu sehen war, dazu noch an den Zelten riss und mit polterndem Donner den Regen einleitete. Das Unwetter fegte über uns hinweg.
Schnellstens wurden die wichtigsten Sachen gepackt und die nun doch nicht so wind- und wetterfesten Zelte im Nu verlassen. In der Trainingshalle wurde sofort durch fleißige Helfer eine Notunterkunft errichtet, die bald mehr Luxus aufwies, als alle Zelte zusammen.
Als alle Kinder „gerettet“ waren, machten die Betreuer sich auf, im strömenden Regen und bei brausendem Wind, die Habseligkeiten der Teilnehmer vor dem Ertrinken zu retten. Dabei wurden auch die Zelte auf Standfestigkeit geprüft und bei Bedarf kurzerhand mitsamt den Heringen aus dem Boden gezogen und in eine sichere Abstellkammer verfrachtet.

 

Nächtliche Rettungsaktion

 

Es wurde spät in Hochstetten und als die Nacht ihre ruhige Phase erreichte, schlossen letztendlich alle Teilnehmer die Augen und fielen sanft in den Schlaf. Die Kinder hatten in ihren Träume viel Aufregendes zu verarbeiten.

Als die ersten Sonnenstrahlen die Augen der Kinder kitzelten, zögerten diese nicht, sofort aufzuspringen, die Betreuer zu wecken und schnellstens nach Zelt und Platz zu schauen. Das ein oder andere Zelt sah etwas lädiert aus, obwohl sie insgesamt dem Sturm doch gut standgehalten hatten. Das Frühstück bildete den Anfang des Tagesprogramms. Ihm folgte eine sportliche Trainingseinheit. Eine Schnitzeljagd mit Rätseln und Aufgaben schloss sich an. Dabei musste zum Beispiel vom höchstgraduierten der Gruppe eine beliebige Technik beigebracht werden, um an den nächsten Hinweis zu gelangen.
Das Siegerteam wurde mit einer Packung Capri Sonne, dem „Kultgetränk“ aller Kishido-Zeltlager, belohnt.

Nach dem Mittagessen wurde den Teilnehmern ein großes Rätsel gestellt. Die jungen Jiu Jitsuka mussten versuchen, eine geheimnisvolle Schatztruhe zu öffnen, die mit zwei großen Zahlenschlössern verschlossen war. Den Code konnte man nur durch geschicktes Überlegen und Beantworten kniffliger Fragen erlangen.

In der Truhe befanden sich verschlüsselte Aufgaben, die es zu übersetzen galt. Daraufhin mussten diese Aufgaben in 90 Minuten erfüllt werden. Diese waren zum Beispiel das Hochhalten eines Stuhls über die gesamte Zeit, eine Sandburg in das Beachvolleyballfeld zu bauen und eine ein-minütige Jiu Jitsu Choreographie zu fetziger Musik einzustudieren.
Den Siegerplatz mussten sich hierbei die zwei überzeugendsten Teams teilen.

Gegen Abend gab es überragende Völkerballmatches, die bis zum letzten Mann bitter umkämpft waren und danach die wohlverdiente Stärkung im abendlichen Grillen. Nach Verdauungspause und weiteren sportlichen Gefechten konnte nun entspannt das Lagerfeuer mit erneut Rohkost, Obst und Stockbrot genossen werden. Zum Glück blieb der Himmel an diesem Abend dunkel, sodass die Strapazen der letzten Nacht in den Zelten ausgeschlafen werden konnte.

 

Lagerfeuer mit Stockbrot

 

Am Sonntag war neben Aufräumen noch das Spiel „Schlag den Betreuer“ dran, bei dem in mehreren Wettkämpfen Betreuer gegen Teilnehmer antraten. Disziplinen waren hierbei zum Beispiel Gewichtheben, wobei die Teilnehmer zu zweit Gewichte heben mussten und die Betreuer auf sich alleine gestellt waren. Bei „holt mir, was ich will“, musste schnellstmöglich eine Aufgabe erfüllt werden, die der Moderator gestellt hatte. Diese waren zumBeispiel, eine Haarbürste von irgendwoher zu besorgen, oder möglichst genau, 100g Sand in eine Tüte zu füllen.

Nach dem Wettbewerb der größten Wasserbombe, der in einer Wasserschlacht endete und dem Mittagessen, Spaghetti mit Tomatensoße, sowie einer finalen Schlacht Völkerball, schlossen wir das diesjährige Zeltlager mit dem obligatorischen Schokokuss-Wettessen ab. Dabei muss in schnellster Zeit ein Schokokuss ohne Hände gegessen werden, direkt im Anschluss eine Capri Sonne getrunken und der leere Getränkekarton aufgeblasen und zum Platzen gebracht werden. Wer dies zuerst schafft, hat gewonnen!

Im Endeffekt haben wir natürlich alle gewonnen, da uns Betreuern und den Teilnehmern das Zeltlager 2015 auch wieder riesengroßen Spaß gemacht hat. Trotz schlafloser Nächte, immenser Aufregung, Heimweh und anderer Probleme, konnten wir diese schlussendlich lösen und das Zeltlager zu einem unvergesslichen Erlebnis machen!

 

F. Roll

 

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2015 / 18.Jul: Prüfung zum roten Streifen am weißen Gürtel

Eine Woche nach den älteren Kindern traten sechs Kinder der Anfänger-Gruppe zur Prüfung zum roten Streifen am weißen Gürtel an.

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Eine Woche nach den älteren Kindern traten sechs Kinder aus der Anfänger-Gruppe zur Prüfung zum roten Streifen am weißen Gürtel an. Diese vereinsinterne Prüfung bietet Kindern die Möglichkeit, schon einmal Prüfungserfahrung zu sammeln, bevor sie das Mindestalter von acht Jahren für die erste offizielle Gürtelprüfung erreicht haben.

 

Das Prüfungsprogramm ist weniger umfangreich als bei der weiß-gelb Prüfung, verlangt den Kindern trotzdem schon einiges ab. Rolle vorwärts, Rolle rückwärts und der Fall seitwärts müssen gezeigt werden. Ein erster Judo Wurf, Grundstellungen, je eine Block-, Schlag- und Tritttechnik gehören ebenfalls zu den geforderten Übungen. Zudem müssen auch die japanischen Namen der Techniken genannt und eine Frage zur Dojo-Etikette beantwortet werden.

 

Die beiden Prüfer Achim Wiemer und Stefan Misko halfen über einige kleine Unsicherheiten hinweg und gaben den Kindern Tipps für das weitere Training.

 

Am Ende schafften es alle Prüflinge, die Anforderungen zu erfüllen und so konnten die sechs jungen Jiu Jitsuka stolz ihre Urkunde und den roten Streifen entgegen nehmen.

 

Wir gratulieren den Kindern zur bestanden Prüfung und wünschen ihnen viel Erfolg und Spaß beim weiteren Training.

 

I. Bartnick

 

Die Prüflinge zum roten Streifen v. l.: Robby Tschirner, Maximilian Jankowski, Lukas Diehl
Matti Dornstädter, Mika Krebs und Alina Gramm. Prüfer: Achim Wiemer und Stefan Misko

 

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2015 / 11.Jul: Kinder- und Jugendprüfung

Insgesamt 45 Prüflinge traten am Samstag, den 11. Juli an, um den Prüfern Volker Schwarz und Achim Wiemer, beide 3.Dan, ihr Können im Jiu Jitsu zu demonstrieren.

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Insgesamt 45 Prüflinge traten am Samstag, den 11. Juli an, um den Prüfern Volker Schwarz und Achim Wiemer, beide 3.Dan, ihr Können im Jiu Jitsu zu demonstrieren.

 

Für viele Kinder war es die erste offizielle Prüfung zum weiß-gelben Gürtel. Dies führte natürlich zu großer Nervosität und Anspannung. Aber die Kinder meisterten diese Hürde und bekamen zum Lohn im Anschluss an die Prüfung ihre Urkunde und den Budo-Pass überreicht.

 

Während die Kinder zum weiß-gelben und gelben Gürtel noch keine Verteidigung gegen Waffen im Programm haben, muss ab dem weiß-orangen Gürtel auch ein Angriff mit einem Kurzstock abgewehrt werden. Die Prüfer achteten hierbei besonders auf die richtige Ausweichbewegung, den korrekten Block sowie das Aufnehmen des Waffenarms. Zudem ist es wichtig, die Waffe im Anschluss zu kontrollieren d.h. den Gegner durch eine Hebeltechnik zu entwaffnen. All diese einzelnen Schritte erfordern ein hohes Maß an Koordination und Routine, um im richtigen Moment zu agieren. Daher sind Waffentechniken besonders intensiv zu trainieren, um in der Prüfung, aber auch in einer echten Selbstverteidigungssituation, diese geübten Abwehrtechniken abrufen zu können.

 

Bei den fortgeschrittenen Jiu Jitsuka kommen auch Abwehrtechniken gegen Messer und Faustfeuerwaffen hinzu. Spätestens hier gilt es diesen höchst gefährlichen Waffen eine durch häufiges Üben perfektionierte Abwehrtechnik entgegen zu setzen.

 

Nicht alle Techniken wurden bei dieser Prüfung mit der notwendigen Präzision durchgeführt aber hier bekommt man im Gegensatz zu realen Angriffen dann noch eine zweite Chance die Technik richtig zu zeigen.

 

Insgesamt waren aber die Prüfer mit den Leistungen der Prüflinge zufrieden und vergaben für Anna Sophie Elsner und Kai Bartnick die höchste Note an diesem Tag.

 

Allen Prüflingen gratuliere ich herzlich zur bestanden Prüfung und wünsche allen weiterhin viel Erfolg bei ihrem Training.

A. Wiemer

 

  weiß-gelb     gelb
  • Maximilian Bauer

  • Lisa-Marie Dönitz

  • Alexander Gamer

  • Kivan Hofstetter
  • Sophie Kluge

  • Jona Köhler
  • Lukas Lehmann
  • Fiona Mater

  • Jonah Menzler

  • Anna Perizonius

  • Carolin Ratzel

  • David Schmidt

  • Sabrina Urban

  • Tim Vogel

  • Lena von Langsdorff

 
  • Tjark Barf

  • Luca Beerkircher

  • Tim Beerkircher

  • Simeon Fritz

  • Angelina Horn

  • Marcel Horn

  • David Köhler

  • Stephanie Menschik

  • Johannes Nagel

  • Luisa Nagel

  • Annabell Raff

  • Steven Ries

  • Alice Schlecht

  • Elisa Schröer

  weiß-orange     orange
  • Reik Barf

  • Leonie Baron
  • Vincent Becker

  • Leon Franz

  • Niklas Heep

  • Igor Otic

  • Zoe Servrancxk
 
  • Julian Bausenwein

  • Jonathan Fritz

  • Jaron Köhler

  • Maxim Mut
  • Justin Ries

grün   blau
  • Anna-Sophie Elsner

  • Thomas Elsner

 
  • Kai Bartnick

 


Kinder Mittwoch

 


Kinder Dienstag

 


Kinder Donnerstag

 


Kinder Montag

 


Jugend

 

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2015 / 21.Jun: Schwarzer Gürtel für Daniel Kirschbaum

Nur wenige Monate nach der ersten Dan-Prüfung eines Kishido-Mitglieds legte Daniel Kirschbaum als zweiter Trainer des TVH die Prüfung zum ersten Dan Jiu Jitsu ab.

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Nur wenige Monate nach der ersten Dan-Prüfung eines Kishido-Mitglieds legte Daniel Kirschbaum als zweiter Trainer des TVH die Prüfung zum ersten Dan Jiu Jitsu ab.

Daniel trainiert seit 2007 Jiu Jitsu beim TVH. 2008 bestand er die erste Prüfung zum gelben Gürtel und machte, auch dank der Judo-Erfahrung aus seiner Jugend, rasche Fortschritte. Bereits 2011 erreichte er den braunen Gürtel. Auch bei Meisterschaften konnte Daniel Erfolge für den Kishido-TVH erringen. 2010 gewann er Gold im Bodenkampf und Bronze in der Disziplin Random Attac bei den Meisterschaften des Deutschen Jiu Jitsu Bundes, 2012 gewann er bei den internationalen Meisterschaften der United Nations of Ju Jitsu ebenfalls Gold im Bodenkampf und Silber in der Disziplin Pairs.

Seit Sommer 2013 ist Daniel als Trainer für den Kishido-TVH tätig und unterrichtet die fortgeschrittenen Jugendlichen.

 

Am Sonntag, 21.6. präsentierte Daniel Kirschbaum der Danprüfungskommission in Mülheim an der Ruhr sein Schwarzgurt-Programm. Besonders für die erste und zweite Jiu Jitsu-Kata sowie seine Demonstration von Abwehrtechniken gegen mehrere Angreifer (Kreis) erhielt er hervorragende Noten, sodass er mit einem sehr guten Gesamtergebnis abschnitt und am Ende hochverdient den schwarzen Gürtel vom Verbandsvorsitzenden Josef Djakovic (8.Dan) in Empfang nehmen konnte.

 

 

Christopher Sutter trat ebenfalls vor der Danprüfungskommission unter Leitung von Dieter Lösgen (10.Dan) an, um die Prüfung zum 1. Kyu (3. Streifen am braunen Gürtel) abzulegen. Auch er konnte die Prüfer von seiner Leistung überzeugen und erhielt damit gleichzeitig die Berechtigung, im Dezember zur Danprüfung anzutreten.

Der gesamte Kishido-TVH gratuliert seinen beiden Trainern Daniel und Christopher zu der tollen Leistung!

 

I. Bartnick, A. Wiemer

 

Christopher Sutter mit Partner Stefan Misko (links)
und Daniel Kirschbaum mit Partner Achim Wiemer (rechts)

 

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2015 / 22.Mai: Gelungene Premiere

Seine erste Bewährungsprobe hat das neue Kishido-Kinderteam am Freitag, den 22.5.2015 mit großem Erfolg bestanden.

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Seine erste Bewährungsprobe hat das neue Kishido-Kinderteam am Freitag, den 22.5.2015 mit großem Erfolg bestanden. Der Auftritt der 12 Kinder zum Auftakt der Pfingstturniere des TVH begeisterte das Publikum. Die fünfminütige Show enthielt am Anfang ein kurzes Schauspiel, dann eine synchrone Vorführung von Schlag und Tritttechniken, verschiedenste Fallübungen und etliche in Formation gezeigte Selbstverteidigungstechniken. Die Kinder meisterten souverän die anspruchsvollen Techniken, die teilweise weit über die Anforderungen der nächsten Gürtelprüfung hinausgingen. Der erste Schritt auf dem Weg zur Teilnahme an den Meisterschaften des Deutschen Jiu Jitsu Bundes im nächsten Jahr ist auf jeden Fall geschafft.

 

I. Bartnick

 

 

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2015 / 22.Mär: Kursleiterausbildung "Nicht mit mir!"

„Nicht mit mir“ ist der Name eines Gewaltpräventionskonzepts des Deutschen Ju Jutsu Verband DJJV. Ziel ist es, Kinder vor Gewalt  zu schützen.

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„Nicht mit mir“ ist der Name eines Gewaltpräventionskonzepts des Deutschen Ju Jutsu Verband DJJV. Ziel ist es, Kinder vor Gewalt  zu schützen.


Zwei Kindertrainer des Kishido TVH nahmen an einer Kursleiter-Ausbildung „Nicht mit mir“ in Philippsburg teil. Geleitet wurde die Ausbildung, die an zwei Wochenenden im Januar und im März 2015 stattfand, von Michael Korn, 6. Dan Ju Jutsu, Vizepräsident Jugend DJJV und Vizepräsident Ju-Jutsu Verband Baden.


Grundlage eines „Nicht mit mir“- Kurses ist das Ampelprinzip. Grün steht für Prävention: Die Kinder lernen bedrohliche Situationen zu erkennen und zu vermeiden, d. h. das Gefahrenbewusstsein wird geschult. Gelb steht für Selbstbehauptung: Durch gestärktes Selbstvertrauen können Kinder gefährliche Situationen entschärfen, sich ihnen zu entziehen und Hilfe holen. Rot steht für Gefahr: Wenn es keinen anderen Ausweg gibt,  werden einfache aber effektive Selbstverteidigungstechniken eingesetzt. Unterschieden wird  nach der Gefährlichkeit der Situation: „Schulhoftechniken“ schützen und wehren ab  ohne den Angreifer zu verletzen, bei Techniken für den „Ernstfall“ werden dagegen alle verfügbaren Verteidigungsmöglichkeiten genutzt.


Am ersten Ausbildungswochenende wurden den Teilnehmern die Werkzeuge an die Hand gegeben, die für einen „Nicht mit Mir“ Kurs nötig sind. Das können sein: Verschiedene Spiele, Geschichten, die vorgelesen und besprochen werden, Szenarien, die von den Kindern gespielt und dann diskutiert werden und vieles mehr.
Zum zweiten Wochenende durften die Teilnehmer selbst jeder eine Kurseinheit vorbereiten und mit den anderen Teilnehmern als „Kinder“, durchführen. So wurden vom Elternabend an, der jedem Kurs vorangeht, um auch die Eltern mit einzubeziehen, alle Kurseinheiten durchgespielt und danach intensiv besprochen.
Durch die Ausbildung bekamen die Teilnehmer das nötige Wissen vermittelt, um selbst Gewaltpräventionskurs für Kinder durchzuführen, aber natürlich werden die neu erworbenen Fähigkeiten auch ins normale Kinder-Training im Verein mit einfließen.


Auch der TV-Hochstetten  plant in Zukunft  „Nicht mit mir“ Kurse anzubieten, um möglichst vielen Kinder zu helfen, sich vor Gewalt zu schützen. Sie werden lernen,  Gefahrenbewusstsein zu entwickeln, sich in Konfliktsituationen zu behaupten und  sich als letztes Mittel im Ernstfall auch körperlich zu verteidigen.


I. Bartnick

 

 

Die Teilnehmer der „Nicht mit mir“-Kursleiterausbildung am 22.3.2015
mit Referent  Michael Korn (ganz links stehend) und den beiden Kishido-Trainern
Martin Hoffmann (3. von links stehend) und Ines Bartnick (1. von links kniend)

 

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2015 / 21.Mär: Selbstverteidigungskurs

Mit dem Ziel sich in Notsituationen besser verteidigen zu können nahmen 16 Jugendliche und Erwachsene an dem Selbstverteidigungskurs der Jiu-Jitsu Abteilung Kishido teil.

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Mit dem Ziel sich in Notsituationen besser verteidigen zu können nahmen 16 Jugendliche und Erwachsene an dem Selbstverteidigungskurs der Jiu-Jitsu Abteilung Kishido teil. Jede Kurseinheit gliederte sich in einen Theorie- und den anschließenden Praxisteil.

 

In der ersten Einheit wurden die Themen Konfliktbewältigung und Körpersprache behandelt sowie Schlag- und Tritttechniken geübt. Der Kursleiter Achim Wiemer erörterte nach der Begrüßung die verschiedenen Eskalationsstufen in einem Konflikt und Möglichkeiten zur Deeskalation ohne körperliche Gewalt. Jeder Teilnehmer konnte zudem sein eigenes Konfliktprofil herausfinden und damit sein Verhalten in bedrohlichen Situationen besser einschätzen. Für den Fall, dass die deeskalierenden Maßnahmen nicht helfen oder auch zur Prävention eines unmittelbar bevorstehenden körperlichen Angriffs, ist es wichtig, durch seine Körpersprache und Stimme dem Angreifer klare Grenzen aufzuzeigen. Diese Übung kostete die Teilnehmer einige Überwindung wurde aber im Verlauf des Trainings immer besser, so dass die Gefahr als „einfaches Opfer“ auserwählt zu werden, zukünftig deutlich geringer ist.

 

Im Praxisteil der ersten Einheit wurden dann die grundlegenden Schlag- und Tritttechniken erklärt. Es bieten sich viele Möglichkeiten Schläge oder Tritte mit Händen, Ellenbogen, Knien und Füßen am Gegner zu platzieren. Wichtig ist es aber auch zu wissen, wo genau sich Schmerzpunkte beim Angreifer befinden, um eine möglichst große Trefferwirkung zu erzielen. Genau diese Punkte zu treffen wurde mit Hilfe von Pratzen durch den Kursleiter und seinem Partner Daniel Kirschbaum demonstriert. Anschließend übten die Teilnehmer intensiv, um Fehler bei der Schlagausführung zu vermeiden und damit die Grundlagen für eine erfolgreiche Abwehrtechnik zu legen.

 

Die zweite Einheit widmete sich dem Thema Notwehrrecht sowie Abwehrtechniken gegen Handgelenk bzw. Arm fassen und Umarmung / Umklammerung. Es war dem Kursleiter wichtig, einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen des Notwehrrechts zu geben, um bei dem einen oder anderen Teilnehmer Unsicherheiten hinsichtlich einer strafrechtlichen Verfolgung abzubauen. Auf der anderen Seite wurden auch die Grenzen einer Notwehrhandlung bewusst gemacht. An vielen praktischen Beispielen wurde dieser gesetzliche Rahmen visualisiert und damit den Teilnehmern ein Leitfaden an die Hand gegeben.

 

Im praktischen Teil dieser Einheit wurden Abwehrtechniken für die gegen Frauen typischen Angriffe Umklammerung / Umarmung in verschiedenen Positionen, stehend und sitzend, geübt. Aus einer eben noch harmlosen „Anmache“ wird durch eine ungewollte Umarmung bzw. Umklammerung schnell eine Notsituation, die durch entsprechend zielgerichtete Gegenwehr gelöst werden kann. Hierbei kamen zu den in der ersten Einheit erlernten Schlag- und Tritttechniken noch Befreiungstechniken hinzu, die auch im Vergleich schwächeren Personen eine Flucht ermöglichen. Der Einsatz der Stimme bei der Abwehrtechnik unterstützt die Aktion und erregt Aufmerksamkeit im unmittelbaren Umfeld. Ebenso wurden bei der Befreiung gegen Handgelenk- oder Armfassen einfache, möglichst kraftsparende Techniken aufgezeigt. Um die maximale Wirkung zu erzielen, sollten diese Techniken regelmäßig geübt werden, aber auch schon das Wissen um die eigenen Möglichkeiten hilft in einer Notsituation schneller zu reagieren.

 

Die dritte und letzte Einheit behandelte das Thema Angst. Es ging hierbei um die psychischen und physischen Auswirkungen von Angst in Notsituationen. Angst ist an sich nichts Schlechtes und bewahrt uns vor vielen Gefahren im alltäglichen Leben. Nachteilig ist es hingegen, sich von der Angst beherrschen zu lassen, da hierdurch unsere ureigensten Automatismen ablaufen und wir nicht mehr rational reagieren können. Um diese negativen Auswirkungen zu begrenzen, wurden verschiedene Strategien zur Beruhigung bzw. Angstabbau von den Teilnehmern gesammelt, da Jeder seine eigene Methode hierzu erkennen und üben muss.

 

Der letzte praktische Teil des SV-Kurses beschäftigte sich mit Verteidigung in Bodenlage. Die Position ist für eine Abwehr sehr ungünstig und sollte daher vermieden werden, da der Angreifer sein Körpergewicht wirken lassen kann und jeder Wiederstand enorm viel Kraft kostet. Diese Erkenntnis konnten die Teilnehmer an verschiedenen Übungen, in denen sie verhindern sollten, dass der Gegner sich auf sie legen kann, selbst erfahren. Aber auch in dieser Situation gibt es Verteidigungsmöglichkeiten, wobei hier das richtige Timing der Abwehr und Flucht entscheidend ist, um jeden weiteren Angriff zu vermeiden.

 

Als Abschlusstest konnten noch einmal verschiedene Abwehrtechniken des SV-Kurses in einem Szenario-Training ausprobiert werden. Hierzu verpackte sich Falko Fiedler in einen Schutzanzug und stellte sich als Angreifer den Teilnehmern entgegen. Diese hatten nun die Möglichkeit, ihre erlernten Techniken mit ganzer Kraft am lebenden Objekt durchzuziehen und somit eine realitätsnahe Notwehrsituation zu erleben.

 

Zum Schluss erläuterte Achim Wiemer noch die Problematik beim Einsatz von im Handel erhältlichen SV-Waffen wie z.B. Tränengas und Elektroschocker. Beim Einsatz solcher Abwehrmittel kommt man schnell in Konflikt mit dem Waffengesetz. Zudem muss die Waffe griff- und einsatzbereit sein und die Handhabung geübt werden. Daher ist vom Erwerb solcher Waffen eher abzuraten. Es lassen sich aber viele Alltagsgegenstände, die man sowieso dabei hat, als Waffe einsetzen. Hierzu wurden diverse Beispiele gezeigt und erklärt.

 

Insgesamt waren die Teilnehmer am Ende des Kurses sehr zufrieden mit dem vermittelten Inhalt und gingen mit deutlich mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit nach Hause.

 

A. Wiemer

 

Pfeil Inaktiv
2015 / 14.Mär: 25. internationaler Jiu Jitsu Lehrgang in Otterbach

Schon seit 25 Jahren veranstaltet der Zen Bogyo Do Otterbach seinen großen internationalen Jiu Jitsu Lehrgang. Seit immerhin 12 Jahren sind auch Teilnehmer des TVH mit dabei.

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Schon seit 25 Jahren veranstaltet der Zen Bogyo Do Otterbach seinen großen internationalen Jiu Jitsu Lehrgang. Seit immerhin 12 Jahren sind auch Teilnehmer des TVH mit dabei. Selbstverständlich waren wir auch im Jubiläumsjahr vertreten. 19 Jiu Jitsuka des Kishido-TVH zwischen 12 und 56 Jahren, vom gelben bis zum schwarzen Gürtel, verbrachten das Wochenende in Otterbach bei Kaiserlautern. Insgesamt waren über 300 Teilnehmer angereist, um an zwei Tagen in acht Trainingseinheiten von fünf hochrangigen Meistern unterrichtet zu werden.
Dieter Lösgen, 10. Dan Jiu Jitsu und Verbandspräsident des Deutschen Jiu Jitsu Bundes, DJJB, war bereits beim ersten Lehrgang im Jahr 1990 als Referent dabei und durfte daher auch beim 25. Jubiläum nicht fehlen. Auch Josef Djakovic, 8. Dan Jiu Jitsu, Verbandsvorsitzender des DJJB und Dieter Mäß, 8. Dan Jiu Jitsu standen schon oft in Otterbach als Lehrer auf der Matte. Allain Sailly, 8. Dan Goshindo und Andreas Güttner, 6. Dan Ju Jutsu Do sind ebenfalls bekannte und beliebte Trainer des Lehrgangs.
Fünf Stunden Training am Samstagnachmittag, abends Lehrgangsparty, am Sonntagmorgen noch einmal vier Stunden Training: Sehr anstrengend aber ein tolles Erlebnis, viele neu gelernte Verteidigungstechniken und jede Menge interessante Erfahrungen für die Teilnehmer. Wer einmal dabei war, wird den Lehrgang so oft wie möglich wieder besuchen, darin waren sich die 19 Kishidos einig.

 

I. Bartnick

 

Die Teilnehmer des Kishido-TVH am 25. Jiu Jitsu-Lehrgang in Otterbach, 14.-15.3.2015

 

 

Pfeil Inaktiv
2015 / 21.Feb: Kinderaktion

Am Samstag, den 21. Februar 2015 fand unsere diesjährige Kinderaktion der Abteilung Jiu Jitsu statt.
Wieder einmal standen an diesem Tag unsere Kleinen im Mittelpunkt ...

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Am Samstag, den 21. Februar 2015 fand unsere diesjährige Kinderaktion der Abteilung Jiu Jitsu statt.
Wieder einmal standen an diesem Tag unsere Kleinen im Mittelpunkt, mit denen wir einen spannenden und spaßigen Nachmittag geplant hatten. Die 10 Teilnehmer kamen teilweise trotz vergangenem Aschermittwoch in fastnächtlicher Kleidung, sodass dem Spaß an dieser Aktion nichts im Wege stehen konnte.
Den Anfang bildete eine Performance des Fitnesssongs „Theo Theo“. Durch die Jugendabteilungsleiter inszeniert, regte es die Kids schnell zum Mitmachen an. Mit zur 5. Jahreszeit angepasster Musik, wurden Klassiker wie „Der Fuchs geht um“, „Werwolf (Kishido-Klassiker)“ und „Blinzeln“ gespielt.
Das leibliche Wohl wurde immer wieder durch leckere Muffins und andere Köstlichkeiten gestärkt!
Nach dem klassischen „Teufelskreis“ in „Minion-“, „Pippi Langstrumpf-“, oder „Cowboy-Kostüm“, präsentierte die Gruppe ihr Erlerntes im Super Hit „Theo Theo“ stolz vor den erschienenen Eltern.
Insgesamt ein toller Tag!
Auch dieses Mal bedanken wir uns bei allen Helfern, Eltern und Kindern! Hoffentlich hat es Euch genauso gut gefallen, wie uns! Wir freuen uns schon auf‘s nächste Mal!

P. Jaki, F. Roll

 

"Theo Theo"

 

 

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