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2013 / 07.Dez: Jubiläumsshow bei der Nikolaus-Sportgala

Zur zweiten Nikolaus-Sportgala des TVH am 7.12.2013 präsentierte sich die Jiu Jitsu-Abteilung anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens mit einer besonderen Jubiläumsshow.
Vier Beiträge aus allen vier Altersklassen - Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren...

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Zur zweiten Nikolaus-Sportgala des TVH am 7.12.2013 präsentierte sich die Jiu Jitsu-Abteilung anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens mit einer besonderen Jubiläumsshow.

Vier Beiträge aus allen vier Altersklassen - Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren – gaben einen Einblick in die große Bandbreite und Vielfältigkeit der sanften Kampfkunst.

Den ersten Teil der Sportgala bestritten die Kindergruppen der Turnabteilung. Nach der Pause mit Kaffee- Kuchen und Glühweinverkauf zeigten die Geräteturner und die Tanzgruppe ihr Können. Zwischen den Aufführungen wurden Jugendliche für besonderes Engagement im Verein ausgezeichnet. Darunter waren auch vier Jugendliche aus der Jiu Jitsu-Abteilung: Severin Heckele und Matthias Kluge wurden für ihre Co-Trainer Tätigkeit, für die sie sich auch zum Sportassistenten hatten ausbilden lassen, geehrt. Bei Paula Jaki und Florian Roll wurde das Engagement als Jugendabteilungsleiter gewürdigt.

Ehrungen für besonderes Engagement


Den Abschluss der Gala bildeten die Vorführungen der Jiu Jitsu-Gruppen: Zuerst kamen vier Kinder aus der Mittwochs-Anfängergruppe auf die Matte. Die sieben- bis achtjährigen sind bereits seit einem Jahr im Kishido-TVH aktiv und zeigten gekonnt, was sie schon an Block- Schlag- und Tritttechniken gelernt hatte, außerdem einen Wurf und Abwehrtechniken gegen verschiedene Angriffe.


Mittwochskinder


Anschließend zeigten sechs „Senioren“ (die Altersklasse der Senioren beginnt bei 35 Jahren) eine Team-Choreographie, die eine kleine Geschichte erzählte: Zwei Damen mittleren Alters wurden beim Spaziergang überfallen und beraubt. Sie beschlossen anschließend beim Kishido-TVH Selbstverteidigung zu lernen. Die Trainer und Schüler nahmen die Beiden in ihre Gruppe auf und nach zögerlichen Anfängen lernten die Beiden rasch die Fallübungen und viele verschiedene Abwehrtechniken. Nach einer mitreißenden Choreographie aller sechs Kishidos gingen die beiden Damen glücklich nach Hause, wurden erneut überfallen und konnten zur großen Freude des Publikums die Angreifer im Handumdrehen abwehren.

Seniorenteam


Seniorenteam

Als nächster Programmpunkt führten Daniel Kirschbaum und Martin Hoffmann eine Paar-Choreographie vor. Bei der Disziplin „Pairs“ werden im Wechsel Angriffe und Abwehrtechniken in einer flüssigen Abfolge demonstriert.Die Beiden begeisterten das Publikum mit ihrer Dynamik und beeindruckenden Würfen.

Paar-Choreographie Daniel Kirschbaum und Martin Hoffmann


Den krönenden Abschluss bildete ein Team aus zehn fortgeschrittenen Jugendlichen, die eine spektakuläre Samurai-Ninja-Geschichte mit Schauspiel und herausragender Choreographie zum Besten gaben. Dem staunenden Publikum wurden anspruchsvolle Techniken synchron zu fetziger Musik vorgeführt.

Jugendteam


Insgesamt war es eine sehr gelungene Show, die eindrucksvoll zeigte, was in 10 Jahren Jiu Jitsu-Training im Turnverein Hochstetten alles erreicht wurde. Neben vielen motivierten Anfängern gibt es inzwischen auch etliche fortgeschrittene Jiu Jitsuka, die sich auf einem sehr hohen technischen Niveau befinden, da sie sich schon lange und intensiv in der traditionellen Kampfkunst Jiu Jitsu üben.

I. Bartnick

 

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2013 / 23.Nov: Hervorragende Gürtelprüfungen

Zwei Kinder und 13 Jugendliche und Erwachsene stellten sich am Samstag, den 23. November der Prüfung zur nächsten Gürtelstufe. Als Gastprüfer war in diesem Jahr Frank Reichelt (4.Dan) aus Oberhausen angereist.

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Zwei Kinder und 13 Jugendliche und Erwachsene stellten sich am Samstag, den 23. November der Prüfung zur nächsten Gürtelstufe. Als Gastprüfer war in diesem Jahr Frank Reichelt (4.Dan) aus Oberhausen angereist. Für ihn und mich als Chef-Lehrer der Jiu Jitsu Abteilung war es ein freudiges Wiedersehen und ich danke an dieser Stelle Frank ganz herzlich für seine Bereitschaft uns bei dieser Prüfung zu unterstützen.

 

Nachdem die Kinder ihr Prüfungsprogramm aus Judo-Würfen, Grundstellungen, Schlägen, Tritten und Abwehrtechniken erfolgreich absolviert hatten, erhielten sie aus den Händen der Prüfer ihre verdiente Urkunde. Die gute Leistung wurde für die beiden Prüflinge mit einer entsprechenden Note belohnt.

 

Im Anschluss folgte die Prüfung der Jugendlichen und Erwachsenen, bei denen neben der exakten und dynamischen Ausführung der Grund- und Abwehrtechniken auch Wert auf die Einhaltung der Dojo-Etikette gelegt wird.

 

Sich einer Gürtel-Prüfung zu stellen ist ein wesentlicher Schritt zur Charakterbildung und Schulung des Reflexionsvermögens. Der Duden verzeichnet für die Prüfung, die übertrage­nen Bedeutungen „schicksalhafte Belastung“ und im Sport „Wettbewerb, der bestimmte hohe Anforderungen stellt“. Durch die notwendige intensive Vorbereitungsphase und die gewonnene (Selbst)Sicherheit besteht der Prüfling schwierige Situationen auch außerhalb der Trainingshalle und über den sportlichen Bereich hinaus. Nur durch eine Prüfung ist der aktuelle Leistungsstand zu erfassen und eine Rückmeldung zur Selbsteinschätzung zu bekommen. Welche Konsequenzen ein Schüler aus diesem Feedback zieht ist ebenso eine Charakterfrage. Ziel der Prüfer ist es dem Prüfling seine Grenzen und Fehler aufzuzeigen, damit er daran arbeiten und sich verbessern kann. Nur wer sich dieser Herausforderung stellt wird irgendwann selbst vor der Herausforderung stehen die eigenen Schüler zu Prüfen.

 

Denn auch als Prüfer hat man eine schicksalhafte Belastung zu meistern, es gilt die Schüler gut vorzubereiten und jeden möglichst individuell zu fordern und zu fördern. Die Prüfungsord­nung unseres Verbandes greift genau diesen Ansatz auf indem nur die Angriffe, nicht aber die Abwehrtechniken vorgegeben sind. Damit hat der Schüler gewisse Freiheitsgrade sich je nach körperlichen Gegebenheiten seine Techniken zusammenzustellen und nicht an einem fest vorgegeben Programm kleben zu müssen. Dieser Ansatz erfordert aber vom Lehrer einen guten Überblick über alle möglichen Techniken und deren Einsatz in Abhängigkeit der körperlichen Voraussetzungen.

 

Letztlich gilt es auch in der Prüfung die Potentiale jedes einzelnen Prüflings zu kennen und diesen nicht nur im Vergleich mit den Anderen zu bewerten. Mich macht es besonders stolz auch weniger begabte Schüler an ihre Leistungsgrenze zu führen, so dass Sie den Vergleich mit anderen nicht mehr scheuen müssen.

 

„Uns halten nur die Grenzen, die wir uns selbst setzen“

 

Schon im September haben Daniel Kirschbaum und Martin Hoffmann ihre Prüfung bei Josef Djakovic (8.Dan) erfolgreich abgelegt.

 

Damit haben Daniel Kirschbaum und Stefan Misko nun ihre letzte Prüfung im Verein absolviert. Alle kommenden Prüfungen können sie nur noch vor der Dan-Prüfungskommission ablegen.

 

Die Beste Benotung erreichte bei dieser Prüfung Christopher Sutter aufgrund seines sehr dynamisch und technisch exakt vorgetragenen Programms.

 

Ich freue mich, dass ich an diesem Erfolg als Lehrer teilhaben darf. Zum Schluss möchte ich mich bei den Lehrern und Co-Lehrern unserer Abteilung für die gute Vorbereitungsarbeit be­danken und wünsche allen weiterhin viel Spaß beim gemeinsamen Training.

 

A. Wiemer

 

  weiß-gelb     gelb
  • Linus Hoffman
  • Mathias Jankowski
 
  • Loïc Heger

  • Matti Peltonen
orange   grün
  • Thomas Elsner

  • Norbert Fritz

  • Ramona Ring

 
  • Ingo Kräutler

  • David Oberacker

  • Florian Roll

  • Dominik Urban

blau   braun 1. Streifen    
  • Ines Bartnick

  • Martin Hoffmann

  • Monika Stohlmann

 
  • Christopher Sutter

 

braun 2. Streifen            
  • Daniel Kirschbaum

  • Stefan Misko

 


Die Prüflinge der Kinderprüfung mit Partner und Prüfern Frank Reichelt (links) und Achim Wiemer (rechts)



Prüfung der Jugendlichen und Erwachsenen 23.11.2013

Prüfung am 21.09.2013

 

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2013 / 26.Okt: Erfolgreicher Jubiläums-Lehrgang des Kishido-TVH

Über 70 Budoka aus Baden, Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen trafen sich am Samstag, den 26.Oktober 2013 in Linkenheim-Hochstetten um gemeinsam in vier intensiven Lehrstunden Aikido, Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu zu trainieren.

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Über 70 Budoka aus Baden, Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen trafen sich am Samstag, den 26.Oktober 2013 in Linkenheim-Hochstetten um gemeinsam in vier intensiven Lehrstunden Aikido, Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu zu trainieren. Dazu standen vier Matten mit je 100m² zur Verfügung. Als Referenten konnte Achim Wiemer, Chef-Lehrer des Kishido-TVH, Josef Djakovic 8. Dan Jiu-Jitsu, Michael Korn 6. Dan Ju-Jutsu, Harald Westrich 6. Dan Jiu-Jitsu und Michael Danner 4. Dan Aikido gewinnen.

 

Nach der Begrüßung und kurzem Aufwärmen folgte die erste Lehrstunde. Bei der Gruppe der Blau- bis Schwarzgurte stand Michael Korn auf der Matte und begann mit ein paar spielerischen Übungen, bei denen versucht wurde den Partner mit der Hand am Kopf zu treffen.

 

Anschließend zog sich der „Dreierkontakt“ (Schlagangriff aufnehmen, Schlag ableiten, Arm blockieren) als roter Faden durch seine Einheit. Neben den Grundlagen führte er auch interessante Weiterführungen von Hebeltechniken vor, die als Antwort auf eine Partnerreaktion eingesetzt werden können: Blockiert der Partner einen Armstreckhebel wird zum Armbeugehebel weiter geführt. So ergab sich zum Schluss ein schöner Fluss von Angriff, Verteidigung und Gegenbewegung.

 

In der zweiten Einheit zeigte uns Harald Westrich verschiedene Kurzstock-Abwehren gegen Angriffe von oben und von der Seite. Es ergaben sich aus den Grundbewegungen heraus fließende Übergänge in Transport- oder Festhaltetechniken. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der korrekten Ausführung der Hebeltechniken mit Stock meisterten die anwesenden Schüler die gestellten Aufgaben und hatten zum Schluss die Gelegenheit die erlernten Techniken noch etwas zu festigen. Harald begeisterte die Teilnehmer mit der Effektivität der eingesetzten Schmerzpunkte und der guten Kontrolle des

 

Die halbstündige Pause nutzen viele, um sich in der Kantine mit Würstchen, Kuchen und Kaffee zu versorgen und neue Kräfte für den zweiten Teil des Lehrgangs zu sammeln.

 

In der dritten Unterrichtseinheit demonstrierte Michael Danner verschiedene Abwehrtechniken aus dem Aikido. Runde fließende Bewegungen sind das „Markenzeichen“ dieses Budosports. Viele Ausweichbewegungen und Hebeltechniken haben ihre Wurzeln im Jiu Jitsu, werden aber im Aikido viel intensiver trainiert. So konnten die anwesenden Jiu Jitsuka / Ju Jutsuka die Schrittfolgen und Körperdrehungen genau studieren. Michael Danner zeigte auch Abwehren gegen Jo (Stock mit.1,3 m Länge) und Messer. Hierbei konnte man schön das Ausnutzen der Angriffsenergie sehen und beim Üben die Parallelen zum Jiu Jitsu erkennen.

 

Bei der abschließenden einstündigen Einheit mit Josef Djakovic lag der Schwerpunkt auf Abwehren gegen „Doppelnelson“. Dieser Nackengriff ist sehr schwer wieder zu lösen, wenn der Angreifer es schafft, ihn vollständig auszuführen. Daher zeigte er zu Beginn Abwehrtechniken aus dem blockierten Ansatz heraus. Aber auch in dieser Situation gilt es weitere Aktionen des Angreifers und Lücken in der Abwehr zu vermeiden. Josef zeigte einige Varianten und wies dabei auf wichtige Punkte bei der Abwehr hin. So ist es wichtig, die Arme des Gegners zu blockieren und den Schwerpunkt abzusenken um ein mögliches Ausheben zu erschweren. Danach folgten verschiedene Möglichkeiten den Angreifer in Bodenlage zu bringen und zu fixieren. Zum Schluss zeigte er noch eine Abwehrmöglichkeit gegen den komplett gefassten Griff.

 

So verging auch diese Einheit wie im Flug und ein erfolgreicher Jubiläums-Lehrgang ging zu Ende. Vielen Dank an die Referenten für die lehrreichen Stunden.Das gemeinsame Training der Jiu Jitsuka des Deutschen Jiu Jitsu Bundes mit den Ju Jutsuka des Ju Jutsu Verbands Baden verlief sehr harmonisch, daher freuen wir uns auch auf zukünftigen Lehrgängen mit zahlreichen Gästen aus beiden Verbänden. Wir werden uns hoffentlich bald auf der Matte wieder sehen, allerspätestens zu unserem 20-jährigen Jubiläum.

 

A. Wiemer

v.r.: Josef Djakovic, Harald Westrich, Michael Korn, Michael Danner, Achim Wiemer

 

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2013 / 20.Jul: Abteilungsfest mit Vereinsmeisterschaft

Zum Abschluss vor den Sommerferien fanden am Samstag, 20.7.2013 die Vereinsmeisterschaften im Jiu Jitsu statt. Es war das zweite Mal, dass die Wettkämpfe vor Publikum in der großen TVH-Halle ausgetragen wurden.

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Zum Abschluss vor den Sommerferien fanden am Samstag, 20.7.2013 die Vereinsmeisterschaften im Jiu Jitsu statt. Es war das zweite Mal, dass die Wettkämpfe vor Publikum in der großen TVH-Halle ausgetragen wurden. Als Neuerung kamen diesmal Wettkämpfe in der Disziplin Bodenkampf dazu, was besonders bei den Jugendlichen gut ankam.

Die Jüngsten (Kinder unter 10 Jahre) durften ihr Geschick in einem Parcours beweisen, in dem Geschicklichkeit, Schnelligkeit aber auch Jiu Jitsu-Techniken wie Tritt, Schlag und Rolle rückwärts gefordert wurden. Anschließend gab es noch einen Wettkampf im "Sumo Ringen", wo es galt, den Partner aus einem Kreis zu drängen. Bei beiden Disziplinen hatten die Kinder viel Spaß, was letztendlich auch wichtiger war, als die erreichten Platzierungen.

Für die älteren gab es in zwei Altersklassen Wettkämpfe in Radom Attac (technischer Vergleich von Abwehrtechniken gegen zufällig ausgewählte Angriffe) und Bodenkampf. Die Kinder und Jugendlichen gingen mit großem Kampfgeist und viel Dynamik an den Start, was zu spannenden Wettkämpfen und teilweise knappen Entscheidungen führte.

Nach den Siegerehrungen trafen sich Wettkämpfer, Zuschauer und Helfer zum Kuchenbuffet an der Wiese. Herzlichen Dank an alle Kuchenspender und Helfer bei Auf-, Abbau und während der Veranstaltung!

Folgende Platzierungen wurden vergeben:

Parcours Kinder unter 10 Jahren:

1. Jaron Köhler, 2. Linus Hoffmann, 3. Elisa Schröer

Sumo Ringen Kinder unter 10 Jahren:

1. Jaron Köhler, 2. Elisa Schröer, 3. Linus Hoffmann

Random Attac Kinder 10 bis 13 Jahre

1. Qurin Ratzel, 2. Kai Bartnick, 3. Jan Kräutler

Bodenkampf Kinder 10 bis 14 Jahre

1. Quirin Ratzel, 2. Paula Jaki, 3. Jan Kräutler

Random Attac Jugendliche 14 bis 17 Jahre

1. Severin Heckele, 2. Florian Roll, 3. Matthias Kluge

Bodenkampf Jugendliche 14 bis 17 Jahre

1. Jona Misko, 2. Severin Heckele, 3. Florian Roll

 

I. Bartnick

 

Die Teilnehmer der Jiu Jitsu Vereinsmeisterschaften am 20.07.2013

 

 

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2013 / 13.Jul: Gürtelprüfungen der Kindergruppen

Am Samstag, den 13. Juli 2013, traten insgesamt 34 Jiu Jitsuka aus den Kindergruppen zu ihrer jährlichen Gürtelprüfung an. Als Gastprüfer war in diesem Jahr Robert Zink (2.Dan) aus Hagen angereist.

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Am Samstag, den 13. Juli 2013, traten insgesamt 34 Jiu Jitsuka aus den Kindergruppen zu ihrer jährlichen Gürtelprüfung an. Als Gastprüfer war in diesem Jahr Robert Zink (2.Dan) aus Hagen angereist. Für ihn und mich als Chef-Lehrer der Jiu Jitsu Abteilung war es ein freudiges Wiedersehen und ich danke an dieser Stelle Robert für seine Bereitschaft uns bei dieser Prüfung zu unterstützen.

 

Die Prüflinge waren in drei Gruppen aufgeteilt und es begann mit den Anwärtern auf den weiß-gelben Gürtel. Dies ist die erste Prüfung im Prüfungsprogramm des DJJB. Bei dieser Prüfung sind neben den Grundtechniken wie z.B. Judo-Würfe, Hebel, Grundstellungen, Schläge und Tritte auch sechs Abwehrtechniken gegen Würgen, Handgelenkfassen und Schlagangriffe zu zeigen. Hinzu kommen noch Kenntnisse über die Dojo-Ordnung, das Verhalten auf der Matte (Etikette) und die Übersetzung bzw. Erklärung von japanischen Begriffen aus dem Bereich des Jiu Jitsu.

 

Die ungewohnte japanische Sprache und das auswendige Vortragen des Prüfungsprogramms wurden von den Kinder gut bewältigt, der neuen Prüfungssituation musste aber der ein oder andere Schüler doch Tribut zollen und konnte nicht an die Leistungen aus der Prüfungsvorbereitung anknüpfen. Auch dies ist eine Erfahrung, die für die weitere Entwicklung wichtig ist. Mit der Erfahrung über den Ablauf und die Erwartungen der Prüfer können sich die Schüler viel besser für die nächste Prüfung vorbereiten, sodass sich ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess einstellt.

 

Die gestellten Aufgaben bewältigte Andreas Herrmann bei dieser Prüfung am besten. Am Ende hatten alle die Prüfung gemeistert und konnten den anwesenden Eltern stolz ihre Urkunde präsentieren.

 

Die zweite Gruppe an diesem Tag bestand aus Kindern der Donnerstags-Gruppen die sich der Gelb- bis Orangegurt-Prüfung stellten. Unter sie mischten sich aus terminlichen Gründen auch zwei jugendliche Prüflinge zum grünen Gürtel. Aufgrund der guten Prüfung von Linda Stängle hatten die anwesenden Kinder die Gelegenheit zu sehen, was bei den nächsten Präfungen auf sie zukommt.

 

Alle Schüler bestanden die Prüfung, wobei sich hier eindeutig zeigte, dass die Kinder besser abschnitten, die auch das Prüfungsvorbereitungstraining nutzen. Bei den Kindern erreichte Larissa Hufnagel die beste Note.

 

Als letztes traten die Prüflinge aus der Montagsgruppe an. Dabei handelt es sich um Jiu Jitskua, die schon mehrere Jahre trainieren und schon mindestens drei Prüfungen bestanden hatten. Bei diesen fortgeschrittenen Schülern werden auch höhere Anforderungen hinsichtlich der Haltung, der Dynamik und der Exaktheit bei der Ausführung der Techniken verlangt. Aufgrund der hohen Leistungsbereitschaft und des Trainingsfleißes konnten gleich vier Prüflinge die Tagesbestnote erreichen (Anna-Sophie Elsner, Jan Kräutler, Kai Bartnick, Paula Jaki).

 

„Achtung verdient wer vollbringt was er vermag (Sophokles).

 

Ich freue mich, dass ich an diesem Erfolg teilhaben darf. Zum Schluss möchte ich mich bei den Lehrern und Co-Lehrern unseren Abteilung für die gute Vorbereitungsarbeit bedanken und wünsche allen weiterhin viel Spaß beim gemeinsamen Training.

 

A. Wiemer

 

  weiß-gelb     gelb
  • Reik Barf

  • Leonie Baron

  • Vincent Becker

  • Manuel Detling

  • Leon Franz

  • Niklas Heep

  • Andreas Herrmann

  • Luisa Lessing

  • Igor Otic

  • Richard Schlecht

  • Vivien Schlesser

  • Zoe Servranckx

 
  • Philipp Binkele

  • Johannes Binkele

  • Jonathan Fritz

  • Leonard Hoffmann

  • Jonas v. Langsdorff

  • Maxim Mut

  • Justin Ries

  • Leonie Schönhals

  • Janik Schurr

  weiß orange     orange
  • Daniel Detling
 
  • Anna-Sophie Elsner

  • Larissa Hufnagel

  • Jan Kräutler

  • Sophie Lehmann

  • Quirin Ratzel

  • Fabian Remers

  • Edward Schlecht

  • Natascha Urban

grün    
  • Kai Bartnick

  • Paula Jaki

  • Linda Stängle

  • Marvin Stängle

   

 


Die Kindergruppen Mittwoch und Donnerstag 1
mit den Prüfern Robert Zink (links) und Achim Wiemer (rechts)



Kindergruppe Donnerstag 2

Kindergruppe Montag

 

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2013 / 06.Jul: Erfolgreiche Prüfung zum roten Streifen

Für die Kinder, die noch nicht das Mindestalter von 8 Jahren für die Prüfung zum weiß-gelben Gürtel erreicht haben aber im letzten halben Jahr bei ihrem Training ihren Lehrer überzeugten, hat der Kishido in diesem Jahr eine interne Prüfung angeboten.

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Für die Kinder, die noch nicht das Mindestalter von 8 Jahren für die Prüfung zum weiß-gelben Gürtel erreicht haben aber im letzten halben Jahr bei ihrem Training ihren Lehrer überzeugten, hat der Kishido in diesem Jahr eine interne Prüfung angeboten.

Die Prüfung dient den Kindern als ein Test auf die für sie im nächsten Jahr stattfindende erste offizielle Prüfung bei der immer ein Gastprüfer anwesend ist. Der Umfang der Prüfung ist gegenüber dem beim weiß-gelben Gürtel deutlich reduziert. So wird jeweils nur eine Technik gefordert. Dieses reduzierte Programm erlaubt es den Prüflingen, sich besser auf die ungewohnten japanischen Namen der Wurf-, Schlag-, Tritt- und Blocktechniken zu konzentrieren und die neue Prüfungssituation zu meistern.

Hinzu kommt die Aufregung mit der die Kinder unterschiedlich umgehen. Jedes Kind hat, je nach Charakter, seine eigene Strategie mit dieser Anspannung fertig zu werden und muss lernen dieses „Lampenfieber“ zu bewältigen. Es gilt die Techniken beim Training so zu verinnerlichen, dass der Schüler sie bei der Prüfung sicher abrufen kann.

Aber auch das Verhalten auf der Matte/Halle (Dojo-Etikette) außerhalb der eigenen Prüfung sowie ein ordentlich gebundener Gürtel und ein sauberer Anzug (Gi) sind Werte, die beim Training vermittelt und bei der Prüfung bewertet werden.

In diesem Punkt haben unsere Lehrer gute Arbeit geleistet und es geschafft, das jedes Kind sein Potential zeigen konnte. Am Ende überzeugten die Kinder mit ihrer Leistung die Prüfer und alle Prüflinge erhielten ihre verdiente Urkunde.

Somit ist der Grundstein für einen stetigen Verbesserungsprozess auf ihrem weiterem Weg (Do) im Jiu Jitsu gelegt und ich hoffe, dass wir noch viele gemeinsame Prüfungen meisten werden.

 

A. Wiemer

 

Die Prüfung zum roten Streifen haben bestanden (v. l.): Clara Wei, Simeon Fritz, Alice Schlecht,
Elisa Schröer, Nils Eul und Jan Diehl, Prüfer: Achim Wiemer und Stefan Misko

 

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2013 / 21.Jun: Jugendzeltlager

Vielfältiges Wochenende für die Jugend - Zu unserem 10 jährigen Jubiläum dieses Jahr veranstaltete der KISHIDO TVH mit der neu eingerichteten Jugendvertretung ein speziell jugendorientiertes Zeltlager. Vom 21. bis 23. Juni 2013 stärkten wir mit 11 Kindern und Jugendlichen ...

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Vielfältiges Wochenende für die Jugend

Zu unserem 10 jährigen Jubiläum dieses Jahr veranstaltete der KISHIDO TVH mit der neu eingerichteten Jugendvertretung ein speziell jugendorientiertes Zeltlager. Vom 21. bis 23. Juni 2013 stärkten wir mit 11 Kindern und Jugendlichen am Baggersee Giesen in Hochstetten durch Sport, Spiel und Spaß die Gemeinschaft der Kishido-Jugend.

Natürlich stand der Spaß dieses Wochenendes im Vordergrund, wobei auch der sportliche Bezug nicht zu knapp kam. Ein Waldlauf mit Christopher, spezielles Kraft- und Dehntraining mit Severin und Falko und jede Menge Sportspiele, sorgten in diesen drei Tagen für die gesunde sportliche Aktivität.

Besonderen Spaß hat die eigenständige Ruderaktion auf dem anliegenden See mit den zwei Fischerbooten gemacht. Jugendgerecht wurden auf dem See aufkommende Streitigkeiten, wegen zum Beispiel Kreuzung des Fahrweges, oder lautstarker verbaler Auseinandersetzungen, direkt mit dem Ruder ausgetragen. Auf Gegenstimmen, die das spritzende Wasser scheuten, konnte dabei leider keine Rücksicht genommen werden.

Die Wasserschlachten waren sehr unterhaltsam und schufen eine unvergessliche Erinnerung. Unterstützt von dem französischen Flair unseres „marokkanischen Kameltreibers“, erzielten wir übermenschliche Ruderleistungen.

Ein negativer Faktor dieses Zeltlagers waren allerdings die Schnaken. Ob Autan, GoOFF, Antibrumm, Anti Mücken Spray, … am Ende half alles nichts. Während des Samstags-Grillens am Abend brachten wir es mit unserer Mückenleichensammlung auf über 100 in weniger als 20 Minuten. Mit 41 Mückenstichen an Fuß und Unterschenkel wissen wir jetzt alle, dass Schnaken Tiere sind, die die Welt nicht braucht.

Egal ob im Haus, in den Waschräumen, beim Esstisch, oder direkt am Feuer, überall traf man sie an und überall stachen sie zu. Einzig in Mitten des Sees fand man Ruhe, weshalb wir uns Samstagabend entschlossen, die mückenlose Zone aufzusuchen und unsere Betreuer hinterherzogen. Natürlich musste ein entstandener Konflikt mit Spritzwasser ausgetragen werden.

Um das Jiu Jitsu Jugendzeltlager 2013 Revue passieren zu lassen, bleibt uns abschließend nur zu sagen, dass es ein voller Erfolg war. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und die Gemeinschaft untereinander enorm gestärkt.

Wenn wir eines nach diesem Wochenende nicht mehr sehen können, dann sind das Schnaken und Capri Sonne. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte…

F. Roll

 

Teilnehmer des Jugendzeltlagers

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2013 / 17.Mai: Auftritt bei den Pfingstturnieren

Erfolgreicher Auftritt der Kinder und Jugendlichen der Jiu Jitsu Abteilung - Sechs Kinder der Mittwochs-Anfängergruppe führten beim 52. Pfingstturnier des TVH Ausschnitte aus ihrem Prüfungs- und Trainingsprogramm vor, zusammen mit sechs fortgeschrittenen Kindern und Jugendlichen ...

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Erfolgreicher Auftritt der Kinder und Jugendlichen der Jiu Jitsu Abteilung

Sechs Kinder der Mittwochs-Anfängergruppe führten beim 52. Pfingstturnier des TVH Ausschnitte aus ihrem Prüfungs- und Trainingsprogramm vor, zusammen mit sechs fortgeschrittenen Kindern und Jugendlichen, die im Wechsel mit den kleinen Jiu Jitsuka zeigten, was bei regelmäßigem Training erreicht werden kann.

Zu Beginn wurden gemeinsam Fallübungen, Schlag-, Block- und Tritttechniken vorgeführt, anschließend demonstrierten große und kleine Jiu Jitsuka Würfe und verschiedene Abwehrtechniken gegen diverse Angriffe. Die Fortgeschrittenen zeigten anspruchsvolle Konterwürfe und schwierige Techniken aus dem Prüfungsprogramm für den grünen Gürtel. Paula Jaki und Florian Roll begeisterten das Publikum mit ihrer Pairs-Vorführung, einer flüssige Abfolge von Angriffen und Abwehren.

Zum Abschluss wurden Bretter mit Schlägen und Tritten zerteilt.

Insgesamt bekamen Eltern und Besucher der Pfingstturniere eine gelungene und abwechslungsreiche Vorführung der „sanften Kampfkunst“ Jiu Jitsu geboten.

I. Bartnick

 

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2013 / 19.Apr: Sparring-Lehrgang mit Bernd Kampmann

Renshi Bernd Kampmann beim Kishido TVH am 20.04. - In gespannter Erwartung und ohne genau zu wissen was sie erwartet, kamen die Schüler des Kishido TVH zu einem Jiu Jitsu Lehrgang ins Dojo. Als erstes wurden die TVH-Kinder von Renshi Bernd Kampmann, 6.Dan Jiu Jitsu begrüßt ...

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Renshi Bernd Kampmann beim Kishido TVH.

In gespannter Erwartung und ohne genau zu wissen was sie erwartet, kamen die Schüler des Kishido TVH zu einem Jiu Jitsu Lehrgang ins Dojo. Als erstes wurden die TVH-Kinder von Renshi Bernd Kampmann, 6.Dan Jiu Jitsu begrüßt und auf die folgenden 105 Minuten eingestimmt. Bernd begann mit einer kurzen Einweisung und einem abwechslungsreichen Aufwärmprogramm, das auf angenehme Art und Weise auf die bevorstehenden Belastungen einstimmte und bei den Teilnehmern die ersten Schweißperlen produzierte.

Im Anschluss wurden Grundtritttechniken geübt und durch Bernd korrigiert. Hierbei legte er besonderen Wert auf die korrekte Ausführung, um Verletzungen der Bänder und des Partners durch unkontrollierte Tritte zu vermeiden. Um die verschiedenen Distanzen im Sparring einzuführen wurde mit Hilfe unterschiedlicher spielerischer Übungsformen das Distanzgefühl zum Partner gestärkt und die eigene Reichweite erprobt. Sowohl mit als auch ohne Schlagpolster wurde eine neue Tritttechnik (Paltung-Chagi) aus dem koreanischen getestet. Hierbei handelte es sich um eine Mischung aus Mae Geri und Mawashi Geri, die mit dem vorderen Fuß getreten wird. Dieser Tritt kommt im offiziellen Prüfungsprogramm des DJJB nicht vor, ist aber im Teakwondo eine beliebte Wettkampftechnik. Die Schüler meisterten den ungewohnten Tritt relativ schnell und schafften es, ihn soweit zu kontrollieren, dass die Distanz zum Partner verkürzt werden konnte.

Im Folgenden wurde hieraus der erste Einstieg ins Sparring Training entwickelt, indem immer abwechselnd der eine und dann der andere Partner die Tritttechnik ausführte. Als Abschluss gab es dann noch ein Spiel, bei dem es darum ging den Anderen möglichst viele Wäscheklammern abzunehmen. Auch hierbei waren die Kinder mit vollen Einsatz dabei und konnten so erschöpft, aber um viele positive Eindrücke reicher, diesen Lehrgang abschließen.

In der nächsten Gruppe, Jugendliche und Erwachsene Gelb bis Grün waren dreizehn Schüler angetreten, um neue Erfahrungen zu sammeln. Auch hier startete Bernd mit einer kurzen Einweisung, fragte die Teilnehmer u.a. nach gesundheitlichen Einschränkungen und bot die Gelegenheit Fragen zu stellen. Nach dem spielerischen Aufwärmen wurden wieder Tritt- und Schlag-Grundtechniken kontrolliert und korrigiert.

 Danach ging es auf den „Catwalk“. Als kurzen Einschub in das Thema „Prävention“ musste jeder Teilnehmer durch ein Spalier der Gruppe laufen und dabei einen möglichst selbstbewussten Eindruck machen. Hierbei wies Bernd auf die Wichtigkeit der Körperhaltung hin und gab Tipps zum Verhalten in bedrohlichen Situationen. „Viele Täter suchen Opfer und keine Gegner“ stellte Bernd hierzu fest. Immer wieder streute er eigene Erfahrungen und Anekdoten aus seiner Kindheit mit ein. Dadurch schaffte er es zum einen, die Intensität des Lehrgangs zu steuern, und zum anderen die ihm wichtigen Punkte humorvoll den Schülern zu vermitteln und bildhaft zu verankern.

Im Anschluss wurde der Einstieg ins Sparring zuerst mit wechselseitigen Angriffen und danach mit einer Ausweichtechnik mit anschließendem Schlag als Kontertechnik gezeigt und trainiert. Diese für das Sparring wesentlichen Elemente teilte Bernd in drei Gruppen. Die erste umfasste die eigenen Schlag- und Tritttechniken, die zweite das Kontern von gegnerischen Angriffen und die dritte beinhaltet das Erahnen des gegnerischen Angriffs und den daraus resultierenden eigenen Angriff. Diese dritte Gruppe stellt die höchste Stufe des Sparring Trainings dar und ist erst nach jahrelangem Training und Wettkampferfahrung zu erlangen.

Nach diese intensiven eindreiviertel Stunden waren die Schüler des Kishido TVH dankbar für diesen Einblick in das Sparring Training.

Als letzte Gruppe kamen die fortgeschrittenen Schüler. Auch hier schaffte es Bernd durch die variantenreichen Übungen ein hohes Konzentrationsniveau zu erreichen und über die ganze Zeit aufrecht zu halten. Wie in den vorherigen Gruppen folgte nach einer kurzen Einführung und Aufwärmen die Überprüfung der Grundtechniken, wobei Bernd bei dieser Gruppe wenig korrigieren musste und sich auf die neue Tritttechnik und die folgenden Kombinationen fokussieren konnte.

Es wurden Kombination und Konter aus der neuen Tritttechnik und Yoko Geri sowie mit mehrfachen hintereinander getretenen Yoko Geri trainiert. Beim Pratzentraining war voller Einsatz gefordert, sodass der ein oder andere Schüler an seine Leistungsgrenzen geführt wurde und damit den Sinn eines regelmäßigen Trainingsbesuchs hautnah erfahren hat. Gegen Ende des Lehrgangs wurde eine Sparrings-Einheit mit abwechselnden Angriffen und Kontern durchgeführt, die den Jiu-Jitsukas großen Spaß machte.

Zum Abschluss kam eine von Bernd „Märchenstunde“ betitelte, zum Nachdenken anregende Geschichte. Hierbei ging es um eine Erfahrung von Studenten mit großen und kleinen Kieselsteinen in einem Glas, die die Zuhörer an die wesentlichen Dinge im Leben erinnerte. Dies war ein gelungener Abschluss des Lehrgangs. Aber die Aussicht bei einem gemütlichen abendlichen Ausklang mit einem hohen Danträger diskutieren zu können lockte fast alle erwachsenen Schüler, sodass wir noch bis spät in die Nacht zusammensaßen. Ich freue mich, dass Bernd der Einladung gefolgt ist und ich somit meinen Schülern zeigen konnte, dass in unserem Verband hinter dem Etikett Großmeister, auf aber auch außerhalb der Matte, eine echte Persönlichkeit steckt, der das Wohlergehen der Schüler wirklich am Herzen liegt.

A. Wiemer

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2013 / 22.Mär: Trainer C-Ausbildung Ju Jutsu

Zwei Jiu Jitsuka des Kishido waren vom 22.03. bis 24.03. in der Sportschule Schöneck in Durlach, um beim Ju Jutsu Verband die ersten 20h ihrer Trainer-C Ausbildung bei hochrangigen und kompetenten Referenten zu absolvieren.

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Lehrreiches Wochenende in Durlach.

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2013 / 09.Mär: 23. Internationaler Jiu Jitsu Lehrgang in Otterbach

In diesem Jahr waren 22 Hochstetter Jiu Jitsuka für den Otterbacher Lehrgang gemeldet. Leider hat u.a. die Grippe sechs davon kurzfristig an der Teilnahme gehindert, sodass es letztlich 16 Mitglieder waren, die diesen tollen Lehrgang auf der Matte genießen konnten.

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9./10.3.2013 Vielfältiger Lehrgang ein voller Erfolg

In diesem Jahr waren 22 Hochstetter Jiu Jitsuka für den Otterbacher Lehrgang gemeldet. Leider hat u.a. die Grippe sechs davon kurzfristig an der Teilnahme gehindert, sodass es letztlich 16 Mitglieder waren, die diesen tollen Lehrgang auf der Matte genießen konnten.

Der Lehrgang startete am Samstag Mittag mit fünf Großmeistern verschiedener Stilrichtungen, die abwechselnd für je eine Stunde die einzelnen Gürtelstufen unterrichteten.

Nach einem kurzen, von peppiger Musik begleiteten Aufwärmprogramm von Harald Westrich begann die erste Einheit bei Josef Djakovic, 7. Dan Jiu Jitsu. Josef zeigte Abwehrtechniken gegen Schulterstoß, der oft ein Ausgangspunkt von Schlägereien ist. Um diesen Angriff zum eigenen Vorteil zu nutzen, wurde durch Anwendung des Budo-Prinzips „Siegen durch Nachgeben“ die Kraft des Angreifers genutzt, um in eine bessere Position zu gelangen. Hieraus zeigte Josef viele verschiedene Möglichkeiten, um den Gegner zu kontrollieren, sei es durch Hebeltechniken oder schnelle Schlag- Trittkombinationen. Die angereisten Budoka machten, trotz der aufgrund der vielen Teilnehmer begrenzten Platzverhältnisse, begeistertet mit und die Zeit verging wie im Flug.

Als zweiter Referent an diesem Tag kam Alain Sailly, 8.Dan Goshindo. Er legte besonderen Wert auf den Einsatz des ganzen Körpers. Die Geschmeidigkeit in seinen Techniken war sehr groß. Groß waren jedoch auch die Schmerzen, die der angreifende Partner zu erleiden hatte, da die gezeigte Abwehrtechnik das Abknien auf dem Schienenbein des Gegners beinhaltete. Aber trotz mancher blauer Flecken imponierte der anmutige Stil vor allem unseren weiblichen Mitgliedern.

Nach der Mittagspause folgte eine Stunde bei Erwin Pfeiffer, 7. Dan Ju Jitsu, der sich auf Schmerzpunkte an der Hand und Fingerhebel fokussierte. Überraschend war der Effekt, wenn durch Fußberührung oder Streichen über den Arm der Fingerhebel deutlich einfacher zu ziehen war. Auch das Nutzen von Schmerzpunkten zur Unterstützung verschiedener Techniken war so beeindruckend, dass es sicher noch einige Tage nachwirken wird.

Zum Abschluss des ersten Tages hatten wir das Vergnügen mit Achim Hanke, 8. Dan Ju Jutsu. Dieser zeigte verschiedene Übergänge vom Stand in den Boden (Takedown), sowie interessante Varianten zur Befreiung aus einer kritischen Situation im Boden. So konnte er vermeintlich gefährliche Griffe des Gegners zum eigenen Vorteil nutzen.

Der zweite Tag startet aufgrund einer langen Party-Nacht für den ein oder anderen Budoka nicht ganz so enthusiastisch. Aber beim Kishido gab es hier keine Ausfälle zu beklagen, daher möchte ich mich an dieser Stelle für das vorbildliche Verhalten meiner Schüler auch auf der Matte bedanken. Ihr tragt damit dazu bei, dass der Kishido einen guten Eindruck hinterlässt und sich viele freundschaftliche Kontakte zu anderen Vereinen weiter entwickeln können.

Als erster Referent hatten wir Andreas Güttner, 6. Dan Ju Jutsu Do. Andy brillierte wieder einmal mit einprägsamen Bewegungsmustern (Flows). Dieses Mal konzentrierte er sich auf Übungsformen zum Dreierkontakt. Hieraus entwickelte er interessante Möglichkeiten den Gegner in die Bodenlage zu bekommen und dort zu kontrollieren. Was als waffenlose Übungsform begann wurde dann mit Messer weitergeführt und ergab eine runde, spielerische Kontrolle der Waffe.

Die zweite Einheit wurde von Josef Djakovic mit Abwehrtechniken gegen Hand- und Handgelenk fassen arrangiert. Josef legte besonderen Wert auf den Eigenschutz, den er dadurch erreichte, dass er den Kopf des Gegners zur Seite drückt und diesem hierdurch für einen kurzen Moment die Sicht genommen wird. Dieser Moment reicht aus, um aus der Gefahrenzone in eine sicherere Position zu gelangen. Von hier aus zeigte er viele Varianten auf, um den Gegner in Bodenlage zu fixieren. Um die Teilnehmer am zweiten Tag etwas zu schonen, wurden als alternativer Abschluss auch Transporttechniken vermittelt, die die Bodenlage vermeiden. Immer wieder findet Josef kleine aber entscheidende Details, die bei der Ausführung zu verbessern sind, damit sich dem Gegner keine Kontermöglichkeiten eröffnen. Bei der Vermittlung der Techniken gab er sich wie in jedem Jahr wieder viel Mühe und zeigte die einzelnen Aktionen aus verschiedenen Richtungen, sodass sie auch am Sonntagmorgen von den Teilnehmern noch gut aufgenommen werden konnten.

Zum Abschluss des zweiten Tages folgte eine Lehrstunde von Alain Sailly, der einen eingängigen Flow vermittelte. Zur „Entspannung“ kamen wir dann noch in den Genuss eines Lockerungsprogramms, sodass wir geschafft aber um viele Eindrücke bereichert und ganz entspannt, die Rückfahrt antreten konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste lehrreiche Wochenende in Otterbach in 2014.

A. Wiemer

Otterbach, 10. März 2013

 

Pfeil Inaktiv
2013 / 05.Feb: Neue Jugendvertretung

Am 5.2.2013 fand die erste Jungendabteilungsversammlung des Kishido-TVH statt. Damit wurde der Grundstein für die Jungendarbeit in der Jiu Jitsu-Abteilung gelegt. Kinder und Jugendliche machen einen Anteil von etwa 80% in der Abteilung aus.

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Jungendabteilungsversammlung Kishido und Jugendvollversammlung des TVH

Am 5.2.2013 fand die erste Jungendabteilungsversammlung des Kishido-TVH statt. Damit wurde der Grundstein für die Jungendarbeit in der Jiu Jitsu-Abteilung gelegt. Kinder und Jugendliche machen einen Anteil von etwa 80% in der Abteilung aus. Die Beteiligung an der Versammlung war erfreulich hoch, was zeigte, dass die Kinder und Jugendlichen an der Mitbestimmung in der Abteilung interessiert sind. Florian Roll und Paula Jaki wurden zum Jugendabteilungsleiter bzw. zur Stellvertreterin gewählt. Außerdem wurden Vorschläge für Jugendaktivitäten gesammelt, Pläne für ein Jugendzeltlager gemacht und Vorschläge für ein neues Kishido-T-Shirt diskutiert.

Zwei Wochen später, am 20.2. fand eine Jungendvollversammlung des gesamten TVH statt. Dank der Werbung durch die neue Jungendabteilungsleitung stellten die Jiu Jitsuka mit Abstand die größte Teilnehmerzahl. Hier wurde Christopher Sutter zum Jugendleiter gewählt, der die Vereinsjungend im Vorstand vertritt.

 

I. Bartnick

Jugendvertreter des Kishido-TVH v. l.: Florian Roll (Jugendabteilungsleiter Jiu Jitsu)
Christopher Sutter (Jugendleiter TVH), Paula Jaki (stellvertretende Jugendabteilungsleiterin Jiu Jitsu)

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