Abteilung Jiu Jitsu

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2018 / 17.Jun: Ines Bartnick besteht Prüfung zum 1. Dan Jiu Jitsu

Zum ersten Mal in der nun 15-jährigen Geschichte der Jiu Jitsu Abteilung (Kishido) des TV-Hochstetten 1904 e.V. trat ein weibliches Mitglied zur Dan Prüfung an.

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Zum ersten Mal in der nun 15-jährigen Geschichte der Jiu Jitsu Abteilung (Kishido) des TV-Hochstetten 1904 e.V. trat ein weibliches Mitglied zur Dan-Prüfung an.

 

Ines Bartnick trainiert seit 2009 Jiu Jitsu beim TVH und erreichte durch ihren Trainingsfleiß zügig weitere Graduierungen. Bei den Meisterschaften trainiert Ines erfolgreich seit 2012 unser Kinder- und Jugendteam und betreut als Co-Trainerin / Trainer Kindergruppen. Sie besitzt eine Übungsleiterlizenz und betreut Schulkooperationskurse zur Selbstbehauptung. Über den rein sportlichen Einsatz hinaus engagiert sie sich seit 2011 in verschiedenen Vereinspositionen.

 

Ines hat nun am Sonntag, den 17. Juni 2018 mit einer hervorragenden Leistung ihren 1. Dan Jiu Jitsu in Essen bestanden. Dafür musste sie 2 Katas, 127 Techniken und den „Kreis“ (Abwehren gegen verschiedene Angreifer) mit ihrem Uke (Partner) Kai Bartnick zeigen.

 

Die hochrangige Prüfungskomission, bestehend aus Josef Djakovic 9. Dan, Dieter Mäß 8. Dan und Bernd Kampmann 7. Dan lobte vor allem ihre gute Kräfteeinteilung, gerade im Vergleich zu den anderen Prüflingen, die doch deutlich jünger waren.

 

Mit dem Erreichen des Sho Dan (Grad des Suchenden nach dem Weg) beginnt ein neuer Abschnitt eines Budoka zur wahren Meisterschaft. Der Schüler ist nun bereit neben der weiteren Perfektionierung der Techniken sich um seine innere und äußere Haltung zu bemühen.

 

- Sei Meister wo immer du bist und dem Orte gemäß -

 

Wir wünschen unserer neuen Dan-Trägerin alles Gute auf dem weiteren Weg und viel Spaß beim gemeinsamen Training.

 

A.Wiemer

 

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2018 / 10.Jun: Kishido-Jugendzeltlager 2018

Wer am Samstag, den 9.6. nachmittags am Hochstetter Baggersee vorbei kam, dem bot sich ein ungewöhnliches Bild: 26 Kinder, ein Einhorn, ...

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Wer am Samstag, den 9.6. nachmittags am Hochstetter Baggersee vorbei kam, dem bot sich ein ungewöhnliches Bild: 26 Kinder, ein Einhorn, ein Flamingo und eine Ente in Begleitung von einigen Erwachsene tobten im und am Wasser.
Dieser Ausflug zum See stellte einen der Höhepunkte des Kishido-Jugendzeltlagers 2018 dar. Von Freitag bis Sonntag gab es auf dem TVH-Gelände Zelten, Spiel, Sport, Spaß und gutes Essen.

 

Wasserrutsche, Nachtwanderung, Strandolympiade, Schlag den Betreuer, Entensuche, Schokokuss-Wettessen, Ei-Flug, Völkerball, Schatzsuche, Evolutionsspiel, Morgensport, Kinoabend, Lagerfeuer, Stockbrot… riefen gute Laune bei Teilnehmern und Betreuern hervor. Das motivierte Küchenteam sorgte stets dafür, dass alle bei Kräften blieben. Auch abendliche Regenschauer konnten die Stimmung nicht trüben: Spontanes Indoor-Programm war angesagt.

 

Insgesamt waren es drei anstrengende aber auch spannende, unterhaltsame und lustige Tage. Wir freuen uns schon auf die nächste Jugendfreizeit, die für den 28. bis 30. Juni 2019 im Schwarzwald geplant ist.

 

K. Bartnick, I. Bartnick

 

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2018 / 06.Mai: Medaillenregen bei Deutschen Meisterschaften

Sechs Mal Gold, vier Mal Silber und drei Mal Bronze gewann die Mannschaft des Kishido-TVH bei den Meisterschaften des Deutschen Jiu Jitsu Bundes am 5. und 6. Mai in Erftstadt...

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Sechs Mal Gold, vier Mal Silber und drei Mal Bronze gewann die Mannschaft des Kishido-TVH bei den Meisterschaften des Deutschen Jiu Jitsu Bundes am 5. und 6. Mai in Erftstadt und belegte damit Platz drei in der Gesamtwertung aller teilnehmenden Vereine.

 

Die Meisterschaften des DJJB finden seit 1998 alle zwei Jahre statt. Sie bieten so die Möglichkeit des sportlichen Vergleichs im Wettkampf ohne die Kernziele des Jiu Jitsu, die Ausübung der traditionellen japanischen Kampfkunst sowie ihre Anwendung in der modernen Selbstverteidigung, zu vernachlässigen. Gekämpft wird in vier Altersklassen und fünf Disziplinen gestaffelt nach Gürtelgrad oder Gewicht, meist im technischen Vergleich. Nur im Bodenkampf gibt es einen direkten Kontakt mit dem Kontrahenten.

 

Im Bodenkampf konnten unsere Wettkämpfer gleich sechs Titel erringen:
Elisa Schröer bei den Mädchen, Gewichtsklasse „schwer“, Anna-Sophie Elsner bei der weiblichen Jugend „schwer“, Philipp Binkele bei der männlichen Jugend „schwer“, Marianne Freytag bei den Seniorinnen „schwer“ und in der offenen Klasse der Frauen und Norbert Fritz in der Klasse Senioren „schwer“.
Silber errang Falko Henkel im Schwergewicht der Männer (ab 90 kg), Bronze Leonard Hoffmann bei der männlichen Jugend „leicht“ und Simeon Fritz bei den Kindern, männlich „leicht“.

 

Auch unsere „Pairs“ waren überaus erfolgreich. In der Paar-Meisterschaft erkämpften sich Elisa Schröer und Simeon Fritz bei den Kindern Orange-Gürtel und Zoe Servranckxs und Jonathan Fritz bei den Jugendlichen Grün-Gürtel jeweils die Silbermedaille. Auch Nora Otic und Henri Mäckle zeigten bei den Kindern Gelb-Gürtel eine gute Leistung und erreichten das Finale, verpassten aber knapp das Siegertreppchen.

 

In der Disziplin Random Attac (Einzelwettkampf als technischer Vergleich) erreichte Dirk Roselieb eine Bronzemedaille in der Kategorie Gelb-Orange Senioren I (35 bis 50 Jahre).

 

Einen besonderen Höhepunkt des zweiten Wettkampftages stellt der Team-Wettbewerb mit seinen spektakulären Choreographien, Musik und Kostümen dar. Die 12 Kinder des Kishido-TVH-Teams überzeugten Publikum und Kampfrichter: Wenn die Römer-Patrouille erst auf das Wildschwein und dann auf die Gallier trifft, geht es natürlich ordentlich zur Sache. Trotz mutiger Gegenwehr zogen die Römer den Kürzeren und auch das Wildschwein konnte nicht entwischen. Am Ende gewannen jedoch Gallier und Römer gemeinsam hoch verdient die Silbermedaille. Team-Mitglieder waren: Vincent Becker, Lisa Marie Dönitz, Linus Hoffmann, Henri Mäckle, Stephanie Menschik, Nora Otic, Steven Ries, Alice Schlecht, Elisa Schröer, Robby Tschirner, Tim Vogel und Lena von Langsdorff.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Medaillengewinner und vielen Dank an alle Wettkämpfer, Eltern, Betreuer und Trainer für ihren Einsatz!

 

I. Bartnick

 

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2018 / 21.Apr: Karate-Lehrgang

Karate heißt übersetzt „leere Hand“ und beinhaltet vor allem Schlag-, Stoß- und Tritttechniken. Diese werden auch im Jiu Jitsu als Grundtechniken gelehrt.

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Karate heißt übersetzt „leere Hand“ und beinhaltet vor allem Schlag-, Stoß- und Tritttechniken. Diese werden auch im Jiu Jitsu als Grundtechniken gelehrt. Zudem verbinden beide Kampfkünste sehr ähnliche Wertevorstellungen und eine defensive Grundhaltung.
Daher war ich sehr erfreut am Samstag, den 21. April wieder einen Karate Lehrgang mit Sylvio Ring (1. Dan Karate SOK) auszurichten.

 

Zunächst vermittelte Sylvio unseren Jiu Jitsu Kindern die im Prüfungsprogramm gefordert Grundstellungen, Block-, Schlag- und Tritttechniken. Dabei achtete er neben der korrekten Ausführung und Haltung auch auf die richtige Atmung (Kime) bei den Techniken. Erst durch das Zusammenspiel von Atmung, Kraft und Präzision entsteht eine maximale Wirkung.

 

Die Kinder waren konzentriert und neugierig, hatten aber dabei mit der richtigen Atmung und den ungewohnten Drehung genauso ihre Probleme zu meistern wie die im Anschluss trainierenden Jugendlichen und Erwachsenen.

 

Bei dieser Gruppe folgte nach dem Üben der Grundtechniken Jôdan-age-uke, Gedan barai und Chûdan-oi-tsuki die Kata Heian-shodan. Diese Kata (Form) ist die erste von fünf Kata der Heian-Gruppe und setzt sich aus der Bezeichnung Heiwa und Antei zusammen was „Frieden“ und „Ruhe“ bedeutet. Der Übende Schüler wird hierbei zur Entwicklung von Demut und Achtung angeleitet, da diese Kata vor allem Abwehrtechniken schult.

 

Das Üben von Kata ist ein wesentlicher Kern aller Budo-Kampfkünste und erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Disziplin. Der Lohn für diese Mühen  liegt in der Übung selbst, d.h. der Schüler verfolgt ein Ziel und blendet dafür alles Andere aus.

 

Im zweiten Lehrgangsteil vermittelte Sylvio „Sanbon-Kumite“ (Dreischrittkampf). Hierbei werden die Grundprinzipien des Angriffs und der Verteidigung am jeweiligen Partner in einer Schrittabfolge trainiert. Die Schüler übten die gezeigten Kombinationen und wechselten dann den Partner, so dass auch die unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen waren.

 

Nach diesen sehr interessanten und gelungenen Trainingseinheiten freue ich mich schon auf den nächsten Lehrgang mit Sylvio. Ich schließe meinen Bericht in Anlehnung an den ersten Leitsatz eines großen Karate Meisters:

 

„Ohne gegenseitigen Respekt gibt es kein Budo"

 

Domo arigato

 

A. Wiemer

 

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2018 / 24.Mär: Trainingswochenende Kinderteam

Sechs Wochen vor den Deutschen Meisterschaften im Jiu Jitsu verbrachten die zwölf Mitglieder des Kishido-Kinderteams ein Wochenende im Dojo...

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Sechs Wochen vor den Deutschen Meisterschaften im Jiu Jitsu verbrachten die zwölf Mitglieder des Kishido-Kinderteams ein Wochenende im Dojo, um sich optimal auf dieses wichtige Ereignis vorzubereiten. Betreut von vier Trainern arbeiteten die Kinder intensiv an der Technik, außerdem an der Formation, der Synchronität und am Schauspiel. Die fünfminütige Meisterschafts-Choreographie aus synchron gezeigten Jiu Jitsu-Techniken erzählt nebenbei auch noch eine Geschichte; Musik und Kostüme runden das Bild ab.
Besonders effektiv war der zweistündige Besuch von Cheflehrer Achim Wiemer, der mit den Kindern nacheinander alle Techniken durchging und nicht locker lies, bis eine Verbesserung sichtbar war.

 

In den Pausen gab es zur Stärkung Kuchen, abends Pizza mit Rohkost. Vor der gemeinsamen Übernachtung auf der Matte wurde das Dojo mittels Beamer und Leinwand zum Kino umfunktioniert.
Nach dem Frühstück am Sonntag ging das Training weiter; bis zum Mittag wurde noch einmal an Körperspannung und Technik gefeilt.

 

 

Zum Schluss war tatsächlich eine deutliche Steigerung zu sehen, somit hat sich die Mühe gelohnt. Auch der Zusammenhalt der 12 Kinder zwischen 10 und 13 Jahren wurde durch das gemeinsame Erlebnis gestärkt. Damit sind wir einer Medaille bei den Meisterschaften ein gutes Stück näher gekommen :-)!

 

I. Bartnick

 

Gruppenbild der Teilnehmer

Römer, Gallier und das Wildschwein… das Kishido-Kinderteam mit Trainern

 

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2018 / 10.Mär: Besuch des 28. Jiu Jitsu-Lehrgangs in Otterbach

17 Kishidos zwischen 12 und Ende 50, vom gelben bis zum schwarzen Gürtel, vom „Otterbach-Neuling“ bis zum langjährigen, ...

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17 Kishidos zwischen 12 und Ende 50, vom gelben bis zum schwarzen Gürtel, vom „Otterbach-Neuling“ bis zum langjährigen, treuen Lehrgangs-Fan, besuchten am 2. Märzwochenende den 28. Internationalen Jiu Jitsu-Lehrgang des Zen-Bogyo-Do Otterbach.

 

Vier Trainingseinheiten am Samstag, vier am Sonntag, dazwischen Abendbuffet und Lehrgangsparty, so sah der Plan für das Wochenende aus. Von den fünf hochrangigen Meistern, die als Referenten auf der Matte standen, waren drei „alte Bekannte“, zwei zum ersten Mal dabei.

 

Josef Djakovic, 9. Dan Jiu Jitsu begeisterte wieder mit vielseitigen und variantenreichen Abwehren gegen Kurzstock und Handgelenk fassen. Viel zu schnell verging die Zeit, jedoch weckte am Schluss der Einheit die Demonstration weiterer alternativer Abwehrtechniken die Vorfreude auf den nächsten Lehrgang.

 

Allain Sailly, 8. Dan Goshido bezauberte mit seinem französischen Charme und den eleganten Techniken („Enjoy the movement!“) vor allem die weiblichen Jiu Jitsuka. Andreas Güttner, 6. Dan Ju Jutsu Do sorgte für Spaß beim Aufwärmen und brachte den Teilnehmern philippinischen Stockkampf näher.

 

Neu beim Lehrgang waren Michael Haselein, 3. Dan Brazilian Jiu Jitsu, über dessen Hebel und Würgetechniken sich besonders die Bodenkampf-Fans unter den Kishidos freuten, die so eine gute Trainingseinheit für die bevorstehende Meisterschaft erhielten, und Juri Fleischmann, 7. Dan Sin Moo Hapkido, der interessante Konter gegen Tritte (ura mawashi geri) und Hebel (koto gaeshi, waki gatame) zeigte.

 

Neben dem intensiven Training wurden alte Freundschaften zu anderen Vereinen gepflegt und neue geknüpft, auch ein wichtiger Aspekt des jährlichen Lehrgangs. Wir freuen uns schon jetzt auf das 2. Märzwochenende 2019: Der 29. Internationalen Jiu Jitsu Lehrgang in Otterbach ist fest eingeplant.

 

I. Bartnick

 

Gruppenbild der Teilnehmer

Otterbach-Lehrgang am 10.3.2018

 

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2018 / 03.Mär: Kata-Lehrgang

Form oder Zeremonie – so lässt sich der japanische Ausdruck „Kata“ ins Deutsche übersetzten. Zur Danprüfung (schwarzer Gürtel) im Jiu Jitsu müssen die ersten zwei Jiu Jitsu Katas gezeigt werden.

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Form oder Zeremonie – so lässt sich der japanische Ausdruck „Kata“ ins Deutsche übersetzten. Zur Danprüfung (schwarzer Gürtel) im Jiu Jitsu müssen die ersten zwei Jiu Jitsu Katas gezeigt werden. Diese beinhalten Abwehrtechniken gegen Handgeben und Handgelenkfassen sowie Abwehren gegen Faustschläge und Fußtritte. Um Schüler langsam an die komplexen Bewegungsabläufe heranzuführen, werden ab der Prüfung zum grünen Gürtel schon einzelne Techniken aus der ersten Kata verlangt.

 

Eine Jiu Jitsu Kata besteht aus je fünf Abwehrtechniken, die rechts und links gegen unterschiedliche Angriffe gezeigt werden sowie der sogenannten Laufschule, vor und nach jeder Technik. Die Abwehren sollen präzise und dynamisch ausgeführt werden, die Laufschule stellt hingegen einen ruhigen Gegenpol dar. In der Kata ist jede Bewegung vorgeschrieben, die innere und äußere Haltung ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Angreifer und Verteidiger sollen so perfekt wie möglich miteinander harmonieren. Um dies zu erreichen, ist unermüdliches Üben und ein hohes Maß an Selbstdisziplin notwendig, was einen wichtigen Teil eines Budo-Trainings darstellt.

 

Beim Kata-Lehrgang des Kishdio-TVH am 3.3.2018 wurde zwei Stunden lang konzentriert die erste Kata geübt. Unter Anleitung von Achim Wiemer, 4. Dan Jiu Jitsu, bemühten sich die Teilnehmer um Exaktheit im Detail, Haltung und ein harmonisches Gesamtbild, eine anstrengende aber auch (be)lohnende Aufgabe auf dem gemeinsamen Weg.

 

I. Bartnick, A. Wiemer

 

Gruppenbild der Teilnehmer

Kata-Lehrgang am 3.3.2018

 

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2018 / 24.Feb: Trainer-Lehrgang

Von der Anfänger-Technik bis zum Streben nach dem inneren und äußeren Gleichgewicht: So weit spannte sich der Bogen beim Trainerlehrgang des Kishido-TVH am 24.2.

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Von der Anfänger-Technik bis zum Streben nach dem inneren und äußeren Gleichgewicht: So weit spannte sich der Bogen beim Trainerlehrgang des Kishido-TVH am 24.2. Unter der Anleitung von Cheflehrer Achim Wiemer widmeten sich zehn Trainer und Co-Trainer einen Samstagvormittag lang der Aufgabe, sich vom fortgeschrittenen Jiu-Jitsu-Schüler weiter zu einem guten Lehrer zu entwickeln.

 

Nach dem Aufwärmen und einigen Reaktions- und Vertrauensübungen wurden der Reihe nach alle Abwehrtechniken aus dem Prüfungsprogramm von weiß-gelb bis orange behandelt. Für jeden Angriff gibt es eine Vielzahl möglicher Verteidigungen, aber nicht alle sind z. B. für das Training mit Kindern geeignet. Die Techniken für das Kindertraining müssen einfach zu erlernen sein und sollen ein möglichst geringes Verletzungsrisiko bergen. Es liegt in der Verantwortung des Trainers, hier für jeden Schüler die geeignete Wahl zu treffen. Ab der Prüfung zum weiß-orange-Gurt kommen nach und nach auch Abwehren von bewaffneten Angriffen hinzu. Beginnend mit dem Kurzstock gefolgt von Messer und Faustfeuerwaffe (ab grün) muss ganz besonders auf dem verantwortungsvollen Umgang mit der Waffe geachtet werden. So kommen im Training mit Kindern keine Messer und Pistolen zum Einsatz, sondern es wird nur der Bewegungsablauf eingeübt. Jugendliche ab 14 Jahren werden dann an den Umgang mit Übungswaffen aus Holz oder Kunststoff herangeführt.

 

 

In der letzten halbe Stunde des Lehrgang erweiterte sich der Blickwinkel vom konkreten Techniktraining im Unterricht der Anfänger zu den höheren Zielen des Budo-Sports. Budo, japanisch der „Weg des Krieges“, beinhaltet neben dem körperlichem Training und dem beständigen Streben nach technischer Perfektion immer auch eine geistige und charakterliche Entwicklung des Übenden. Die Lehrgangsteilnehmer machten sich hierzu intensiv Gedanken, die in der Gruppe vorgetragen und besprochen wurden. Ein besonderer Fokus wurde auf die Lehrer-Schüler-Beziehung gelegt: Wie erreicht man einen harmonischen und respektvollen Umgang miteinander? - Das eigentliches Ziel der traditionellen japanischen Kampfkünste ist nicht der Sieg über einen Gegner sondern der Sieg im Kampf mit sich selbst.

 

I. Bartnick 

 

Gruppenbild der Teilnehmer

Trainer-Lehrgang am 24.2.2018

 

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2018 / 08.Jan: Einladung zur Abteilungsversammlung

Am Freitag, 26.01.2018 um 19.00 Uhr findet im Nebenraum der TVH-Gaststätte die jährliche Abteilungsversammlung des Kishido TVH statt.

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Am Freitag, 26.01.2018 um 19.00 Uhr findet im Nebenraum der TVH-Gaststätte die jährliche Abteilungsversammlung des Kishido TVH statt. Eingeladen sind alle Mitglieder ab 14 Jahren sowie interessierte Eltern der aktiven Kinder.

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder ab 16 Jahren.

 

Tagesordnung:

 

  1. Begrüßung
  2. Rückblick 2017
  3. Ausblick auf Termine und Meisterschaften 2018
  4. Wahl der Abteilungsleitung
  5. Verschiedenes

 

Wir würden uns über eine rege Beteiligung freuen.